Elf Jugendleiter und Diakonin Heidrun Hellmuth hatten sich als Delegation des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Fürstenfeldbruck zu einer Partnerschaftsreise nach Kapstadt in Südafrika aufgemacht
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Fürstenfeldbruck – Elf Jugendleiter und Diakonin Heidrun Hellmuth hatten sich als Delegation des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Fürstenfeldbruck zu einer Partnerschaftsreise nach Kapstadt in Südafrika aufgemacht und kehrten vergangene Woche wohlbehalten wieder zurück. Unterstützt durch den Zuschussgeber „Weltwärts“ beschäftigten sie sich mit der Fragestellung: „Gibt es eine Lobby für arme Kinder und Jugendliche?“ Dazu haben sie sich viele Projekte, die durch die Partnergemeinde Dutch Reformed Church Stellenberg unterstützt werden, angesehen und erkundet. Die Gruppe wurde bei den Projekten jedes Mal aufs Neue mit großer Offenheit empfangen. Die Jugendlichen wiederum verschafften sich durch ihre offene, zugewandte und kritische Weise, Fragen zu stellen, einen guten persönlichen Eindruck von der Situation vor Ort. Den Jugendleitern ist sehr aufgefallen, dass Südafrika auch nach dem Ende der Apartheid noch immer ein Land der extremen Gegensätze ist. Die übergroße Schere zwischen Arm und Reich ist deutlich sichtbar; diese Extreme so nah nebeneinander wie hier zu erleben, ist nur selten auf der Welt möglich. Doch in Kapstadt tut sich einiges, so dass die Hoffnung der Menschen auf Besserung dennoch stark ist.
 
Die Gruppe durfte viele Menschen und Projekte in den Townships kennenlernen, die sehr erfolgreich versuchen etwas zu verändern. Eins der größten Probleme für Kinder und Jugendliche in Südafrika bleiben weiterhin jedoch die Drogen- und Bandenkriege. Um genau diesen Kindern zu helfen, gibt es viele Engagierte, die mit großem Willen und hoffnungsvollem Glauben etwas verändern wollen. Die Jugendleiter der Delegation waren oft tief berührt von dem Engagement und der Hilfsbereitschaft der Menschen.  Die Evangelische Jugend im Dekanat Fürstenfeldbruck wird nun in den kommenden Monaten all die gesammelten Eindrücke der Partnerschaftsreise aufarbeiten, um sich daraufhin mit derselben Fragestellung dem eigenen Wohn- und Lebensraum im Landkreis Fürstenfeldbruck zu widmen. Das Ziel ist es hier, ebenso verschiedene Projekte kennen zu lernen und mit den engagierten Helfenden ins Gespräch zu kommen.
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