Hauptstraße Fürstenfeldbruck
Stadt Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck – In einem Pressegespräch informierten Arnold Vitez von der Agentur Hendricks & Schwartz, die die Stadt Fürstenfeldbruck bei der Kommunikation zur Zukunft der B2 unterstützt, zusammen mit den Mitarbeiterinnen des städtischen Ressorts Öffentlichkeitsarbeit über den geplanten Bürgerentscheid zur Umwidmung der B2.

Die Bundesstraße 2 (B2) als eine der zentralen Verkehrsachsen in Fürstenfeldbruck beschäftigt die Bevölkerung schon seit Jahrzehnten. Die B2 verläuft durch das Herz der Innenstadt – über die Münchner Straße, Hauptstraße und Augsburger Straße – und führt über die denkmalgeschützte und sanierungsbedürftige Amperbrücke. Die 1909 erbaute Brücke ist seit 1957 für Fahrzeuge über 16 Tonnen gesperrt. Der Schwerlastverkehr ist seitdem auf eine Umleitungsstrecke (Oskar-von-Miller-Straße, Fürstenfelder Straße, Äußere Schöngeisinger Straße) verlagert.

Versand Briefwahlunterlagen / Bürgerentscheid am 18. Januar

Die Frage, wie der Verkehr künftig geführt werden soll und wie mit der historischen Amperbrücke umzugehen ist, bewegt viele. Beim Bürgerentscheid am Sonntag, 18. Januar 2026 konkurrieren ein Bürgerbegehren und ein Ratsbegehren um die Stimmen der Brucker Bevölkerung. Im Stadtrat hat sich eine deutliche Mehrheit dafür ausgesprochen, den Schwerlastverkehr dauerhaft aus der Innenstadt herauszuhalten und die Amperbrücke denkmalgerecht zu sanieren. Dafür wäre eine offizielle Umwidmung der B2 auf die bereits bestehende Umgehungsstrecke notwendig. Es wurde im Stadtrat einem Ratsbegehren „B2 Raus aus der Innenstadt“ zugestimmt. Die Bürgerinitiative „Verbleib der B2“ lehnt hingegen die Umwidmung ab. Sie hat ein Bürgerbegehren gestartet und dafür 2.084 gültige Unterschriften gesammelt. Der Verbleib der B2 würde mit dem Neubau einer schwerlasttauglichen Brücke einhergehen.

Der Stadtrat hat beschlossen, die komplexe Entscheidung den 28.000 Wahlberechtigten zu überlassen, damit diese die Entwicklung der Stadt aktiv mitgestalten können. Derzeit werden dazu die Stimmzettel als Briefwahlunterlagen an die Bürgerschaft versandt, ohne dass diese extra beantragt werden müssen. Am 18. Januar öffnen zudem fünf Urnenwahllokale, für diejenigen, die persönlich abstimmen möchten: Rathaus, Schule Nord und West, Seniorenheim Otl-Aicher-Straße und Volkshochschule.

Informations- und Beteiligungsangebot der Stadt

Um eine fundierte Meinungsbildung zu ermöglichen, will die Stadt umfassend, transparent und sachlich über alle Aspekte der B2 und des Bürgerentscheids informieren. Besonders hervorzuheben ist der Infomarkt mit anschließender Argumentationsrunde am Donnerstag, 8. Januar in der Tenne des Veranstaltungsforums Fürstenfeld mit Info-Markt um 17.30 Uhr und anschließender Diskussion um 19 Uhr. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger direkt mit Experten, Gutachtern und der Stadtverwaltung austauschen. Dies wird aufgezeichnet und online zur Verfügung stehen. Weitere Informationen sind zu finden in der Dezemberausgabe des RathausReport oder unter www.brucker-stadtgespraeche.de („Zukunft der B2“ / dort gibt es auch ein Kontaktformular mit der Möglichkeit, selbst eine Frage zur B2 zu stellen).

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