Wasserschäden im Haus gehören für Hausbesitzer mitunter zu den schlimmsten Erlebnissen. Wird der Wasserschaden möglichst rasch bemerkt, lässt sich unter Umständen das Schlimmste noch verhindern. Kann sich das Wasser allerdings tagelang in die Immobilie ergießen, etwa weil der Besitzer sich im Urlaub befindet, sind oft massive Schäden die Folge.
Wasserschäden im Haus gehören für Hausbesitzer mitunter zu den schlimmsten Erlebnissen.
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Wasserschäden im Haus gehören für Hausbesitzer mitunter zu den schlimmsten Erlebnissen. Wird der Wasserschaden möglichst rasch bemerkt, lässt sich unter Umständen das Schlimmste noch verhindern. Kann sich das Wasser allerdings tagelang in die Immobilie ergießen, etwa weil der Besitzer sich im Urlaub befindet, sind oft massive Schäden die Folge. Aber warum kommt es immer wieder zu Wasserschäden und wie kann man sich davor am besten schützen?

Warum kommt es immer wieder zu Wasserschäden im Haus und was sind die häufigsten Gründe dafür?

Die Ursachen für einen Wasserschaden sind sehr vielfältig. Dabei spielen zwar in einigen Regionen Deutschlands Überschwemmungen eine große Rolle, deutlich häufiger kommt es jedoch vor, dass das Wasser durch ein undichtes Dach, einen geplatzten Schlauch unter der Spüle oder durch Rohrbrüche im Winter durch Frost in ein Gebäude eindringen kann. Auch nicht funktionierende Rückschlagventile im Keller, defekte Wasch- oder Spülmaschinen, geplatzte Heizkörper oder verstopfte Leitungen sind häufige Gründe für einen Wassereinbruch. So platzt etwa alle 30 Minuten in Deutschland ein Wasserrohr und verursacht horrende Schäden an Wohngebäuden.

Welche Schäden und Probleme können durch einen Wasserschaden am Haus entstehen?

Durch eindringendes Wasser kommt es in der Folge meist zu erheblichen Schäden am Gebäude sowie der Inneneinrichtung. So platzen nicht nur der Putz und das Mauerwerk durch den Wasserschaden, sondern die Feuchtigkeit kann auch tief in die Mauern des Hauses eindringen. Das Wasser verewigt sich dann im Mauerwerk, was zu einer erheblichen Schimmelbildung und sogar zu mineralischen Ausblühungen führt. Zudem verliert die Baukonstruktion hierdurch ihre Dauerhaftigkeit und Statik. Daneben kommt es im Innenbereich meist vor, dass bereits nach wenigen Tagen die Parkett- oder Holzfußböden aufquellen, der Teppich sich ablöst und die Trittschalldämmung von Dämmstoffen verloren geht, weil der Estrich durchfeuchtet ist. Oft sind auch die Türen betroffen, sodass nach einem Wasserschaden neue Zimmertüren einkalkuliert werden müssen. Überdies bildet sich unbemerkt Schimmel hinter Tapeten und Leisten, was die Gesundheit der Bewohner stark gefährdet ist. Auch die Tatsache, dass der Baustoff allmählich zu faulen beginnt, stellt selbstverständlich ein gesundheitliches Risiko dar. Hierdurch kommt es nicht nur zu einer strengen Geruchsbelästigung, sondern es entsteht so auch ein idealer Lebensraum für Mikroben und Insekten unter dem Boden.

Warum ist es wichtig, dass ein Wasserschaden möglichst schnell behoben wird und welche Möglichkeiten gibt es?

Ein Wasserschaden kann für ein Gebäude verheerende Folgen haben, sodass Besitzer im Ernstfall so schnell wie möglich regieren sollten. Nur wenn der Wassereinbruch so schnell wie möglich gestoppt wird, können die auftretenden Folgeschäden zum Großteil verhindert werden. So sollte zuerst die Wasserzufuhr abgestellt und die Stromzufuhr unterbrochen werden. Anschließend muss das Wasser mit einem Nasssauger oder einer Pumpe entfernt werden. Wer hier nicht mehr Herr der Lage ist, kann die ortsansässige Feuerwehr um Hilfe bitten. Zudem sollten alle Schäden, die durch den Wassereinbruch entstanden sind, sorgfältig dokumentiert werden, damit die Versicherung mit der Schadensregulierung beginnen kann. Anschließend sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der die Schadenstelle finden und reparieren kann. Bei großen Mengen Wasser sollte auch für die Bautrocknung ein professionelles Unternehmen eingesetzt werden.

Wie kann man sich präventiv vor ungewollten Wasserschäden schützen?

Zu wissen, wo die wichtigsten Gefahrenquellen lauern und wie sie entschärft werden können, hilft am besten beim Verhindern unangenehmer und kostspieliger Wasserschäden. Daher sollte jedes Jahr eine Überprüfung aller wasserführenden Anlagen stattfinden. Dabei müssen auch Pumpen, Kessel, Hebeanlagen und Warmwasserbereiter gewartet werden, sowie Feinfilter und Dosieranlagen. Dafür gibt es spezielle Wartungsverträge. Vor allem kann gefrorenes Wasser dazu führen, dass Rohre platzen. Deshalb sollten vor der ersten Frostperiode alle Leitungen in frostgefährdeten Bereichen geleert werden. Auch poröse oder platzende Schläuche bei Geschirrspülmaschinen oder Waschmaschinen können erhebliche Schäden durch austretendes Wasser verursachen, sodass diese regelmäßig überprüft werden sollten.

Fazit

Kommt es in einem Gebäude zu einem Wassereinbruch, kann dies verheerende und meist kostspielige Folgen haben, die sich nur durch ein schnelles Handeln reduzieren lassen. Wer jedoch von einigen Maßnahmen Gebrauch macht, kann sich präventiv vor einem Wasserschaden im Eigenheim schützen. Hier gibt es noch einige nützliche Tipps zum Thema energiesparend Wohnen: https://www.profenster.de/wohnen/energiesparend-wohnen  

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