Arno Bachert/pixelio.de
Germering - Eine 31-jährige Frau aus Germering erstattete am Donnerstag, den 27. April Anzeige bei der Polizeiinspektion Germering, weil das Fahrrad ihrer Tochter am Fahrradabstellplatz einer Schule gestohlen worden war. Am nächsten Morgen traute die Anzeigenerstatterin ihren Augen nicht, als sie das besagte Fahrrad versperrt an einem blauen Mountainbike am S-Bahnhof Germering vorfand.
Während sie auf die sofort von ihr verständigte Polizei wartete, tauchte ein 15-jähriger Schüler aus Seefeld zusammen mit einem gleichaltrigen Schüler aus Gilching auf. Der Junge aus Seefeld war gerade dabei das Schloss aufzusperren, als er von der rechtmäßigen Eigentümerin angesprochen wurde. Nach einem kurzen Gespräch flüchteten die beiden Jungs vom Ort des Geschehens. Die 31-Jährige konnte jedoch beobachten, dass die beiden in Richtung des in der Nähe befindlichen Gymnasiums liefen. Die verständigte Polizeistreife stellte zudem fest, dass auch das blaue Mountainbike als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben war. Daraufhin wurden die beiden Schüler aus ihren Klassen aus dem Unterricht geholt, nachdem sie beide von der 31-jährigen Zeugin wiedererkannt worden waren.
Im Anschluss gab der 15-Jährige aus Seefeld den Diebstahl vom Donnerstag zu, während sich der Tatverdacht gegen seinen gleichaltrigen Freund aus Gilching nicht erhärtete. Dafür konnte ein 16-jähriger Schüler aus Germering von derselben Jahrgangsstufe ermittelt werden, der das blaue Mountainbike am 14. März am Germeringer S-Bahnhof gestohlen hatte. Der aufmerksamen Mutter aus Germering ist es letztlich zu verdanken, dass zwei Fahrraddiebstähle relativ rasch geklärt werden konnten. Auch wenn die ermittelten Täter in diesem Fall mit organisierten Fahrraddiebstählen nichts zu tun haben dürften, belegt der Fall, dass sich die Ausfüllung eines Fahrradpasses mit der Rahmennummer/Codiernummer zur Registrierung des Fahrrades auf jeden Fall bezahlt machen kann.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Laut Beobachtungen des NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ist heuer bundesweit ein Storchen-Rekordjahr zu verzeichnen, mit über 15.000 brütenden Paaren des Weißstorchs (Ciconia ciconia). Wie der Verband mitteilt, habe es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie mehr Brutpaare gegeben.

Fürstenfeldbruck – Vor kurzem feierte die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte sie alle Gratulanten gebeten, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen Spenden an das Hospiz Germering zu überweisen. Insgesamt 1.905 Euro sind so zusammengekommen.

Fürstenfeldbruck – Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler hat im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die fünf westlichen Bezirke der Landeshauptstadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“ zusammengeschlossen.

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.