Von links: Markus Leczycki (Leiter Kommunalmnagement Bayernwerk Netz GmbH), Wilhelm und Christina Embacher, Wildfried Kaiser (alle TSV Unterpfaffenhofen-Germering), Martina Drechsler (stv. Landrätin), Dr.-Ing. Malgorzata Kroban und Regierungspräsident Dr. Konrad Schober.
Von links: Markus Leczycki (Leiter Kommunalmnagement Bayernwerk Netz GmbH), Wilhelm und Christina Embacher, Wildfried Kaiser, Martina Drechsler (stv. Landrätin), Dr.-Ing. Malgorzata Kroban und Regierungspräsident Dr.Konrad Schober.
Regierung von Oberbayern

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Der größte Sportverein im Landkreis Fürstenfeldbruck überzeugte mit einer ganzheitlichen und konsequenten energetischen Modernisierung seines Sportzentrums. Die persönliche Gratulation an den Preisträger Wilhelm Embacher, stellvertretend für den TSV Unterpfaffenhofen-Germering, wurde seitens des Landratsamtes Fürstenfeldbruck von der stellvertretenden Landrätin Martina Drechsler und Dr. Ing. Malgorzata Kroban, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Fürstenfeldbruck, überbracht.

Der TSV Unterpfaffenhofen-Germering demonstriert eindrucksvoll, wie gemeinnützige Einrichtungen durch den Einsatz erneuerbarer Energien, intelligenter Gebäudetechnik und digitaler Steuerung aktiv zur Energiewende beitragen können, so das Urteil der Jury. Eine PV-Anlage auf den Dachflächen des Vereins deckt einen signifikanten Teil des Strombedarfs des Sportzentrums. Der erzeugte Strom versorgt unter anderem Lüftungsanlagen, Beleuchtung und Kühltechnik. Die Sportgaststätte ist mit einer modernen Kälteanlage ausgestattet, die über ein integriertes Wärmerückgewinnungssystem verfügt. Die bei der Kühlung entstehende Abwärme, die sonst ungenutzt verloren ginge, wird für die Warmwasserbereitung in Küche und Sanitätsbereichen genutzt. Zudem hat der Verein die Beleuchtung im gesamten Sportzentraum vollständig auf LED-Technik umgestellt, was den Stromverbrauch deutlich senkt. Obendrein ermöglicht es die Digitalisierung der Gebäudetechnik, Energieflüsse gezielt zu steuern, unnötige Laufzeiten zu vermeiden und Störungen frühzeitig zu erkennen.

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