Roman Martynez und Margot Simoneit (Deutscher Gewerkschaftsbund Kreisverband Fürstenfeldbruck) mit Landrat Thomas Karmasin.
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Fürstenfeldbruck – Ende Mai traf Landrat Thomas Karmasin den Kreisvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Kreisverband Fürstenfeldbruck Roman Martynez und die stellvertretende Kreisvorsitzende Margot Simoneit zu einem Meinungsaustausch im Rahmen der DGB-Kampagne „Faire Vergabe und gute Arbeit“.
Der DGB zeigte sich erfreut, dass im Landkreis Fürstenfeldbruck bereits im Jahr 2007 ein Beschluss gefasst wurde, keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu beschaffen. Eine Einigung, welche vorsieht, Aufträge nur an Unternehmen, die die betriebliche Mitbestimmung (Betriebsrat) pflegen zu vergeben, konnte jedoch nicht erzielt werden. Kontrovers diskutiert wurden auch die DGB-Forderungen nach Einhaltung aller ILO (= Inter-nationale Arbeitsorganisation) - Kernarbeitsnormen, wie z.B. das Verbot jeglicher Diskriminierung und die Berücksichtigung der Tariftreue der sich bewerbenden Firmen. Über die Einhaltung dieser Normen könnten bei öffentlichen Ausschreibungen von den Bewerbern verbindliche Eigenerklärungen verlangt werden. Andere Kommunen und Länder könnten hier als Beispiel dienen. Kurz angesprochen wurde auch das landkreisweite Bündnis „FFB ist bunt“.
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