Für langjähriges Engagement in der Friseurinnung geehrt wurden Karolina Scheid (2. v.l.) und Günter Fuchs (3. v.l.) durch die stellvertretende Obermeisterin Gisela Held (l.) und Obermeisterin Andrea Macha (r.).
ak
Emmering - Beim letzten Stammtischtreffen der Brucker Friseur-Innung wurde ausgiebig über die Änderungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) diskutiert. Zuvor hatte ein Experte der Telis Finanz AG den Innungsmitgliedern die neuen gesetzlichen Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung erläutert.
Eine Mitarbeiterin vom Brucker Jobcenter, Bereich Arbeitgeberservice, informierte die Mitglieder über die vielen finanziellen und administrativen Möglichkeiten, die die Bundesagentur für Arbeit vor allem bei der Vermittlung von Arbeitskräften parat hält. Im Landkreis gibt es 137 Friseurbetriebe, davon sind 85 klein- und mittelständische Unternehmen, aber nur zehn Ausbildungsstellen waren dem Jobcenter im vergangenen Jahr gemeldet, wies die Mitarbeiterin auf die Möglichkeit der Einstiegsqualifizierung hin.
Bevor es gesellig wurde, ehrten Innungsobermeisterin Andrea Macha und ihre Stellvertreterin Gisela Held zwei langjährige Mitglieder. Die Silberne Ehrennadel und eine Urkunde erhielt Karolina Scheid aus Gernlinden, die seit 1981 der Innung angehört und einige Jahre als Modebeauftragte im Vorstand vertreten war. Mit der Goldenen Ehrennadel und einer Urkunde wurde Friseurmeister Günter Fuchs aus Olching ausgezeichnet, der seit 1988 Mitglied in der Innung ist und von 2002 bis 2017 der Vorstandschaft angehörte. Zuvor hatten die beiden Vorstände der Berufsschullehrerin und jahrelangen Prüfungsausschuss-Leiterin, Ada Bitschnat-Jaschinski, die heuer die Innung besonders unterstützte, zum Dank einen Blumenstrauß überreicht.
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