Zahlreiche Titel hatte „Smoli“ sich in dieser Rennsaison schon geholt, unter anderem den Titel des Deutschen Speedwaymeisters.
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Olching - Einen grandioseren Saisonabschluss hätte der Speedway-Superstar Martin Smolinski seinen Fans auf seiner Heimbahn nicht bieten können: bei sonnigem Herbstwetter holte sich der Olchinger vor fast 1.500 Fans mit nur einem Punkt unter Maximum das „Goldene Band der Schlossbrauerei Maxlrain“. Zahlreiche Titel hatte „Smoli“ sich in dieser Rennsaison schon geholt, unter anderem den Titel des Deutschen Speedwaymeisters. Zum Saisonabschluss gehört ihm nun auch noch die Siegertrophäe des Olchinger Hauptsponsors. Der 31-jährige Olchinger fuhr auf der Rennpiste in den Amperauen einen Laufsieg nach dem anderen ein. Sport- und Tourenleiter Stephan Wunderer hatte ein sehr ausgeglichenes Fahrerfeld zusammengestellt, bei dem eigentlich nicht von vorneherein klar war, wer am Ende die Nase vorne haben würde.  Zu den Favoriten gehörten neben Smolinski zweifellos Jurica Pavlic aus Kroatien, Damian Balinski aus Polen oder auch Zdenek Simota aus Tschechien. Schnell waren sie alle unterwegs, aber eben beim Punktesammeln nicht ganz so beständig. So schaffte Simota zwar einen Laufsieg und zwei zweite Plätze, leistete sich aber im Laufe der Veranstaltung gleich zwei Nullrunden – um einen Platz auf dem Treppchen hatte er nichts mehr mitzureden.
Kai Huckenbeck kennen die bayerischen Fans mittlerweile auch als Punktegaranten, denn er startete in der Saison 2016 für den MSC Olching beim Speedway Team Cup. Der extrem schnelle junge Mann aus Werlte traf allerdings bereits im zweiten Durchgang auf zwei der Olchinger „Hausherren“, die quasi auf der Speedwaybahn des MSC Olching aufgewachsen sind: Martin Smolinski und Sandro Wassermann knöpften Huckenbeck die Punkte ab, die ihm letztlich fehlten. Vielleicht hätte er das Goldene Band sonst nach Werlte mitgenommen, denn seine restlichen Läufe gewann er problemlos und wurde Gesamtzweiter. Natürlich hatten die Olchinger Fans von Anfang an auf einen Sieg von „Smoli“ gehofft und all der Jubel und das Anfeuern wurden letztlich auch belohnt. Nur ein einziges Mal musste Smolinski Federn lassen - der Tagessiegerlauf ganz am Ende des Rennens hatte es in sich: anstelle der sonst üblichen Laufbesetzung von vier Startern rollten hier die besten sechs Fahrer ans Startband. Ein haarscharfer Rennlauf begann – und am Ende war Michael Härtel einfach am schnellsten. Er katapultierte sich mit den sechs zusätzlichen Punkten aus dem Endlauf noch auf Gesamtrang drei. Für Smolinski reichte der zweite Platz im Sonderlauf locker für den Tagessieg.
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