Eigentlich hätte der Motorsportclub Olching an Fronleichnam sein traditionelles internationales Speedwayrennen austragen wollen – doch auch die Motorsportszene war nun monatelang durch das Coronavirus lahmgelegt.
Es handelt sich hierbei um spezielle Luftkissen in den Kurven, die bei Stürzen den Aufprall abmildern.
MSC Olching

Olching - Eigentlich hätte der Motorsportclub Olching an Fronleichnam sein traditionelles internationales Speedwayrennen austragen wollen – doch auch die Motorsportszene war nun monatelang durch das Coronavirus lahmgelegt. Eine richtig bombastische Großveranstaltung hätten sich die Olchinger Organisatoren in diesem Jahr vorgestellt, denn es handelt sich um ein wichtiges Jubiläumsjahr beim MSC Olching: im Oktober wird der Verein 70 Jahre alt. Olchings Bahnsport-Superstar Martin Smolinski kommentierte den Ausfall der Veranstaltung treffend mit den Worten „Fronleichnam ohne Speedway in Olching ist wie Frühstücken ohne Brot!“ Ab 14.00 Uhr hätten in Olching die Motoren gedröhnt, es wäre roter Sand aufgewirbelt worden und der unverkennbare Duft von Methanol, gemischt mit Rizinusöl, hätte den Fans um die Nase geweht. Stattdessen herrschte diesmal am 11. Juni völlige Stille.

Nun rückt die Rückkehr des Speedwaysports in den Amperauen in greifbare Nähe - seit dem 12. Juni sind in der Olchinger „Maxlrainer Arena“ die nagelneuen Airfences aufgebaut. Es handelt sich hierbei um spezielle Luftkissen in den Kurven, die bei Stürzen den Aufprall abmildern. Sie strahlen in den Olchinger Farben Gelb und Blau und sorgen dafür, dass den Fahrern auch weiterhin die größtmögliche Sicherheit beim Ausüben ihres Lieblingssports geboten wird. Der Plan ist nun, die Olchinger Speedwaysaison in Kürze starten zu lassen. Zwar entsprechend der derzeit gültigen Vorgaben leider noch ohne Zuschauer, aber immerhin mit dem unverkennbaren Sound der Speedwaymotoren. Damit käme ein weiteres Stück Normalität zurück in die Stadt Olching.

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