Polizeiauto mit Blaulicht
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Gilching – Riesenaufregung gab es am Dienstagabend, 14. Mai, in Gilching. Anrufer hatten gegen 21.30 Uhr über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass ein laut schreiender und randalierender Mann vom Bahnhof Gilching die Pollinger Straße in Richtung Karolinger Straße gehe.

Die Person wurde als dunkel gekleidet mit einer Sporttasche beschrieben, und, er würde mit ausländischem Akzent herumschreien, dass er „ein Messer habe und Amok laufen werde“. Zudem kündigte er an, „alle Deutschen“ umzubringen und „die Bullen abzustechen“. Er beließ es nicht nur bei verbalen Drohungen, auf seinem Weg durch Gilching warf er außerdem die Baustellenschilder in der Pollinger Straße um und habe zudem sehr aggressiv auf die ihm begegnenden Passanten gewirkt. 
Daraufhin wurde ein Großaufgebot von uniformierten Streifenwägen aller benachbarten Dienststellen und ein Polizeihubschrauber nach Gilching geschickt. Die Befragungen von Passanten vor Ort habe laut Gautings Polizeichef übereinstimmend ergeben, dass es sich bei dem Randalierer um einen amtsbekannten 36-jährigen Bosnier gehe. Dieser konnte wenig später nach Sichtung durch den Polizeihubschrauber an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen werden. 

Für Nachbarn und viele Gilchinger nicht nachvollziehbar sei gewesen, dass der Unruhestifter nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung bei der Gautinger Inspektion zwar eine „intensive Gefährderansprache und eine Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“ erhalten habe, aber nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt werden musste.

Aufmerksame Bürger jedoch, denen der Bosnier bereits durch seine Aggressionen bekannt war, hatten Screenshots des Randalierers angefertigt und diese der Polizei zur Verfügung gestellt. Darin kündigte er seit Wochen an, wen er künftig töten werde, darunter alle Deutschen, die Polizei und weitere Personen. Diese öffentlichen Androhungen sorgten nun seitens der Polizei für eine erneute Festnahme. „Wir haben ihn jetzt unter psychiatrischer Beobachtung gegeben, da ja auch der Marktsonntag bevorstand und viele Bürger Angst hatten, dass er dieses Fest nutzen könnte, um wieder unangenehm aufzutreten“, betonte Ruch. Unter Obhut der Ärzte war er auf Nachfrage auch noch am Mittwochabend. „Ob, und wann er entlassen wird, das entscheiden letztendlich die Ärzte“, erklärte Ruch

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