Bei eisigen Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt war Schwarz-Gelb am Heiligdreikönigstag zu Gast beim ERC Lechbruck.
Bei eisigen Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt war Schwarz-Gelb am Heiligdreikönigstag zu Gast beim ERC Lechbruck.
Wanderers Germering Wolfgang Maisch

Germering - Bei eisigen Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt war Schwarz-Gelb am Heiligdreikönigstag zu Gast beim ERC Lechbruck. Die Münchner Vorstädter verschliefen den Start in die Partie und so suchten die Hausherren mit dem Eröffnungsbully ihre Chance in der Offensive und übten ordentlich Druck auf das Gehäuse von EVG-Goalie Daniel Schmidt aus. Es dauerte bis zur siebten Minute, bis Germering ins Spiel fand und selbst die Initiative ergriff, um in diesem Match gegen den Tabellenvierten gefährlich in Erscheinung zu treten. In der 17. Minute war es schließlich ein schön vorgetragener Angriff, den Dennis Sturm auf Zuspiel von Andreas Schmelcher zum glücklichen 0:1 abschloss. Im Mitteldrittel war das Team von Daniel Menge wieder in ihrem Element und vieles lief wie aus einem Guss. Der zunehmende Dauerdruck machte sich in Tore von Daniel Menge, Nico Rossi und Michael Fischer bezahlt. Einen eiskalt ausgespielten Konter nutzte Lechbruck jedoch kurz vor dem zweiten Pausentee zum zwischenzeitlichen 1:4. In den abschließenden 20 Minuten sorgte abermals ein Powerplay für das 1:5 durch Wanderers-Kapitän Quirin Reichel, der perfekt von seinem Verteidiger Dominik Schulz eingesetzt wurde und nur noch einschieben musste. Zwar kamen die „Flößer“ mit einem Doppelschlag nochmal auf 3:5 heran, doch erneut Dennis Sturm war es, der ein weiteres Überzahlspiel erfolgreich nutzte und den 3:6 Endstand markierte.

Ein wesentlich schwereres und hitzigeres Unterfangen war der zweite Auswärtsauftritt binnen 72 Stunden beim ESV Burgau. Der bereits für die Zwischenrunde qualifizierte Tabellendritte, für den es im Endeffekt um nichts mehr ging, spielte über 60 Minuten schnelles und spielerisch schön anzuschauendes Eishockey. Doch am Ende fanden sie in Germering ihren Meister, im wahren Sinne des Wortes. Ein schnelles Führungstor der Hausherren egalisierte Marcus Mooseder in der 9. Spielminute bei einer Überzahlsituation. Der Mittelabschnitt gehörte auch der Heimmannschaft, zumindest was den Scheibenbesitz und die Torchancen anging. Es war ein unermüdliches Anrennen der „Eisbären“, das aber nicht den gewünschten Ertrag brachte.

Anders die Münchner Vorstädter. Per Doppelschlag von Daniel Menge und Michael Fischer drehte Schwarz-Gelb die Partie und konnte sogar noch kurz vor dem Pausentee das 1:4 nachlegen. Den Schwung nahmen die Wanderers mit in das Schlussdrittel. Es war keine Minute gespielt, da erhöhte Michael Fischer zum 1:5 für seine Farben. Doch wer glaubte, dass die Partie damit entschieden war, der täuschte sich gewaltig. Hochachtungsvoll blieb der ESV weiter dran und gab die Hoffnung nicht auf, wieder zurück ins Match zu finden. Mit Erfolg. Vier Minuten vor der Schlusssirene kam Burgau bis auf ein Tor heran. 60 Sekunden vor Ende zog man Goalie Franziska Albl für einen sechsten Feldspieler. Doch EVG-Kapitän Quirin Reichel und sein Team kämpften und mühten sich, den Kasten von Raphael Holub sauber zu halten und vermieden die eigentlich leistungsgerechte Overtime. Durch die Niederlage des SC Reichersbeuern beim EV Fürstenfeldbruck, krönen sich die Wanderers Germering vorzeitig zum Vorrunden-Meister der Landesligagruppe 2. Gratulation an Mannschaft, Trainer und Staff.

Die Gruppenleiter der Landesliga haben sich in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Eissport-Verband darauf verständigt, die Vorrunde um zwei Spielwochenenden zu verlängern. Man möchte aus Gründen der sportlichen Fairness und Chancengleichheit allen Teams die Möglichkeit geben, die vollen 18 Vorrundenspiele zu absolvieren. Da die Wanderers mit ihrem Programm bereits durch sind, wird man in der Münchner Vorstadt die nächsten beiden Wochenenden für Trainingseinheiten nutzen. Weiter geht es dann Ende Januar mit der Zwischenrunde.

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