Zum letzten Match in 2021 sind die Germeringer beim Ligaschlusslicht EV Pfronten zu Gast. Zehn Niederlagen in 13 Ligaspielen, zwei davon nach Overtime bzw. Penaltyschiessen. Das ist die bittere und ernüchternde Bilanz der Ostallgäuer.
Zum letzten Match in 2021 sind die Germeringer beim Ligaschlusslicht EV Pfronten zu Gast.
Wanderers Germering Wolfgang Maisch

Germering - Zum letzten Match in 2021 sind die Germeringer beim Ligaschlusslicht EV Pfronten zu Gast. Zehn Niederlagen in 13 Ligaspielen, zwei davon nach Overtime bzw. Penaltyschiessen. Das ist die bittere und ernüchternde Bilanz der Ostallgäuer. Dabei waren die „Falcons“ in ihren bisherigen Partien meistens immer gut im Spiel, mussten lediglich gegen Reichersbeuern und Burgau ergebnistechnisch klare Niederlagen einstecken. Auch gegen Schwarz-Gelb zeigte man sich zum Ligastart als unangenehmer Gegner, der aufopferungsvoll kämpft und alles in die Waagschale wirft. Der damalige 7:3 Hinspielsieg der Wanderers war hart erkämpft und zeigte das Pfronten, was man aus den Jahren zuvor kannte. Heuer möchte es mit dem Punkten nicht so richtig klappen, auch wenn man die letzten beiden Spiele gegen Bad Wörishofen und Bad Aibling gewinnen konnte. Man hat das Pech am Schläger, wie man so schön sagt. Kadertechnisch hat man den kompletten Saisonverlauf mit immer wiederkehrenden Verletzungssorgen zu kämpfen, nur punktuell kehren Spieler aus dem Lazarett zurück. Der EVP tut gut daran in dieser schweren Phase der Saison Ruhe zu bewahren und vertraut weiter ihrem Coach Josef Richter. Man kann den Weg zum Klassenerhalt nur gemeinsam gehen und das möchte man in der Führung vorleben. Der EVG ist also gewarnt und muss mit voller Leistungsbereitschaft in das Aufeinandertreffen gehen.

Neues Jahr, neues Glück: Schwarz-Gelb eröffnet 2022 mit Heimspiel

Zum Auftakt des neuen Eishockeyjahres 2022 begrüßen die Wanderers die SG Schliersee / Miesbach in heimischer Halle. Die „Renken“ stecken wie Pfronten im Tabellenkeller fest, zum Mittelfeld im Klassement fehlen jedoch vermeintlich nur acht Zähler. Das Aufgebot wird von einigen ehemaligen Bayernliga-Akteuren angeführt, deren Aufgabe es ist, die Nachwuchstalente anzuleiten und auf den Sprung in die erste Mannschaft des TEV Miesbach vorzubereiten. Folglich ist sehr viel Qualität und Dynamik im Kader. Anfang November war die Truppe von Horst Forster coronabedingt zu einer Pause gezwungen, somit nimmt man erst seit wenigen Wochen wieder so richtig Fahrt auf. Die größte Baustelle bei den Schlierseern ist die Anfälligkeit in der Defensive, darüber hinaus hapert es oftmals am Stellungsspiel in der neutralen Zone. Auch in der Offensive mangelt es noch an der nötigen Entschlossenheit in der Verwertung von Abschlussmöglichkeiten. Das sind die entscheidenden Gründe, warum man die drittwenigsten Tore geschossen und die zweitmeisten Gegentore gefangen hat. Gegen die Top 3 Teams hat sich die SG, mit Ausnahme der beiden Partien gegen den ESV Burgau, achtbar geschlagen und das stimmt die Gäste entsprechend optimistisch, dass man auch in Germering durchaus eine Chance hat. Diese möchte man nutzen.

Wanderers-Kapitän Quirin Reichel lässt das Eishockeyjahr 2021 ebenfalls Revue passieren: „Als erstes wollen wir als Mannschaft zum Ende dieses Jahres Danke sagen. An alle ehrenamtlichen Helfer, die unseren Spielbetrieb jedes Jahr am Laufen halten. An unsere Betreuer und unseren Vorstand, die immer alles für uns möglich machen. Und zuletzt natürlich an unsere Fans, die uns trotz der verschiedenen Vorschriften sowohl zuhause als auch auswärts immer unterstützen. Das alles ist in diesen Zeiten nicht selbstverständlich. Sportlich haben wir dieses Jahr wieder eine sehr starke Mannschaft, die schnell zusammengewachsen ist. Wir werden unser Ziel, in der Zwischenrunde zu spielen, mit großer Wahrscheinlichkeit erreichen. Dort wollen wir an die guten Ergebnisse der Vorrunde anknüpfen, uns weiter steigern und die Playoffs erreichen.“

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