Bei strahlendem Sonnenschein konnten dieses Jahr die Sautröge endlich wieder zu Wasser gelassen werden. Der Schützenverein „Almrausch“ Germerswang hat heuer zum 19. mal sein inzwischen legendäres und über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Sautrogrennen auf der Maisach durchgeführt.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten dieses Jahr die Sautröge endlich wieder zu Wasser gelassen werden.
Schützenverein Almrausch

Germerswang - Bei strahlendem Sonnenschein konnten dieses Jahr die Sautröge endlich wieder zu Wasser gelassen werden. Der Schützenverein „Almrausch“ Germerswang hat heuer zum 19. mal sein inzwischen legendäres und über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Sautrogrennen auf der Maisach durchgeführt. Knapp an der Rekordteilnahme haben sich in 50 Wagemutige in das schwimmende Gefährt gewagt. Ganz klar, bei den Kindern war die Gaudi am größten. Alleine 23 Kinder waren am Start. Das Wetter hat es wahrlich gut gemeint, so dass viele davon anschließend noch ein Bad in der Maisach genommen haben. Des weiteren durfte Vorstand Günter Strauß noch 17 Männer und 10 Frauen mit dem Mikrofon vom Ufer aus anfeuern. Ehrengäste kamen auch vom Ronald McDonald Kinderhaus aus Großhadern unter der Leitung von Kerstin Kiendl, zu denen seit Jahren vom Verein ein sehr guter Kontakt besteht. Sie haben ihren Ehrenamtstag heuer nach Germerswang gelegt, so dass auch von ihnen drei Frauen in das wackelige Gefährt eingestiegen sind.

Allerdings hat so manch einer die Strecke nicht ganz bewältigt und ging unfreiwillig unter. So auch Maisachs Bürgermeister Hans Seidl, der heuer immerhin zweiten Mal mit teilgenommen hat. Kurz vor dem Ziel haben seine Füße den Grund der Maisach berührt Von einer Bestzeit war er schon weit entfernt. Mitten während des Rennes ging bei Sebastian Pohl ein Paddel so zu Bruch, dass eine Reparatur unmöglich war. Seine Frau und spätere Siegerin im Damenwettbewerb Steffi Pohl war schnell zu Hause und hat ein Ersatzpaddel besorgt. Michael Pöschl ging ist schon kurz nach dem Start abgesoffen. Er ist gleich wieder flussaufwärts zurück zum Start und hat somit das Ziel nicht erreicht.

Eine große Überraschung war das Erscheinen eines dritten Sautrogs. Zwei Nassenhausener Burschen sind von ihrem Wohnort um 11 Uhr gestartet und flussabwärts, nach siebenmal ein- und aussteigen (wegen der Ablässe und Wehre) um kurz nach 17 Uhr in Germerswang angekommen. Der Applaus haben sie sich absolut verdient. Die Sieger der Wanderpokale sowie die zweit- und drittplatzierten waren: Jugend (bis 14 Jahre): Aaron Maaßen (56,12 Sekunden), Elias Pohl (58,42 Sek.), Franziska Gamperl (59,30 Sek.) Frauen: Steffi Pohl (45,12 Sek.), Anne Fritsche (48,43 Sek.), Franziska Strauß (49,82 Sek.) Männer: Johannes Buchfelner (39,10 Sek.), Maxi Giggenbach (44,21 Sek.), Christian Richter (44,58 Sek.)

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