Die Errichtung eines digitalen Erinnerungsortes zum Gedenken an das Olympia-Attentat 1972 in Fürstenfeldbruck kommt seiner Verwirklichung näher.
Die Errichtung eines digitalen Erinnerungsortes zum Gedenken an das Olympia-Attentat 1972 in Fürstenfeldbruck kommt seiner Verwirklichung näher.
Amper-Kurier

Fürstenfeldbruck - Die Errichtung eines digitalen Erinnerungsortes zum Gedenken an das Olympia-Attentat 1972 in Fürstenfeldbruck kommt seiner Verwirklichung näher. Die Projektleiterin für den digitalen Erinnerungsort, Silke Seiz, erhielt von den Landtagsabgeordneten für den Landkreis Fürstenfeldbruck, Benjamin Miskowitsch (CSU, Stimmkreis FFB-Ost) und Alex Dorow (CSU, Stimmkreis FFB-West) die Mitteilung, dass der digitale Erinnerungsort für das Olympia-Attentat 1972 in Fürstenfeldbruck mit 250.000 Euro aus den Fraktionsinitiativen zum Haushalt 2021 bezuschusst wird. Damit ist die Finanzierung des Projektes für die Jahre 2021 und 2022 gesichert.

Ein weiterer Meilenstein zur Realisierung ist nun die mehrheitliche Zustimmung für das Projektkonzept durch den Ausschuss für Kultur, Freizeit und Sport in der Sitzung am 08.03.2021. Das vorliegende Digitalkonzept, das auf den drei Säulen Homepage, App und Soziale Medien basiert, soll unterschiedliche Zielgruppen im In- und Ausland erreichen. Es fußt auf Überlegungen der Historiker Anna Greithanner und Dominik Aufleger. Landrat Thomas Karmasin, dem das Gedenken an das Olympia-Attentat ´72 in Fürstenfeldbruck seit Jahrzehnten ein wichtiges Anliegen ist, freut sich sehr über die Zusage der Unterstützung aus Landesmitteln: „Die großzügige Unterstützung bietet dem Landkreis die Möglichkeit, den digitalen Erinnerungsort mit seinen Säulen so wie gewünscht verwirklichen zu können.“ Die Erinnerung an das Attentat hat weit über die Landkreisgrenzen hinaus Bedeutung und setzt aktuell ein wichtiges politisches Signal gegen antisemitische Strömungen im Land.

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