(v. l.): Der neu gewählte Fraktionsvorstand. Emanuel Staffler, Martina Drechsler, Stefan Floerecke, Margret Kopp, Frederik Röder, Manuela Kreuzmair, Hubert Ficker, Thomas Karmasin, Benjamin Miskowitsch
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Fürstenfeldbruck - Die CSU-Kreistagsfraktion hat in einer zweitägigen Klausur personelle und inhaltliche Weichen für die zweite Hälfte der bis 2020 andauernden Legislaturperiode gestellt. Einstimmig wurde Emanuel Staffler  zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Frederik Röder, bisheriger Vorsitzender, übernimmt von Staffler einen der Vize-Posten. Weiterhin als Vize-Vorsitzende fungieren Manuela Kreuzmair und Hubert Ficker . Benjamin Miskowitsch wurde zum Fraktionsgeschäftsführer gewählt. Margret Kopp und Stefan Floerecke  vervollständigen als Schriftführer das Führungs-Team. CSU-Sprecher im Kreisausschuss wird Hans Seidl.  Inhaltliche Schwerpunkte der Klausur waren die mögliche Fusion der Sparkasse und aktuelle Entwicklungen rund um das Kreiskrankenhaus. Darüber hinaus intensiv betrachtet wurden die Herausforderungen der Digitalisierung für das Landratsamt. Wichtig ist aus Sicht der CSU, durch gezielte Maßnahmen die Arbeitsabläufe im Amt und die Schnittstellen zu den Bürgern durch den zeitgemäßen Einsatz von Technik zu unterstützen.
 
Übergreifend wurde festgestellt,  dass die Folgen des in allen Landkreis-Kommunen spürbaren Siedlungs- und Entwicklungsdrucks als Kernherausforderung gelten müssen, die auch auf die Kreispolitik wirken. „Wir müssen das Unsere dazu tun, einen Interessensausgleich zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und beständiger Lebensqualität zu ermöglichen“, so Staffler. Aspekte wie öffentlicher Personennahverkehr,  Wohnungsnot, das Angebot an weiterführenden Schulen oder auch übergreifende Ansätze im Kontext Energie- und Abfallwirtschaft müssen dabei eine Rolle spielen. Hinzu kommt die Frage, wie der Landkreis als Arbeitgeber im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern gut bestehen kann. Ebenso sollen Aspekte im Umfeld Gesundheit beleuchtet werden. „Der demographische Wandel und sich hierdurch ändernde Bedarfe der Menschen fordern auch den Landkreis“, wie Landrat Thomas Karmasin hervorhebt. Die CSU-Kreistagsfraktion will bis zum Frühjahr 2018 ein erstes Maßnahmenbündel ausarbeiten und dann der Öffentlichkeit vorstellen.
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