Am Mittwoch wollte ein 19jähriger Schüler aus Bad Wörishofen mit seinem VW Golf von Inning a. Ammersee kommend an der dortigen Autobahnzufahrt  der A 96 in Richtung Lindau auffahren. Beim Linksabbiegen übersah er einen aus Richtung Grafrath kommenden weißen Kleintransporter Opel Vivaro, gesteuert von einem 58jährigen Fürstenfeldbrucker.
Sogar ein Rettungshubschrauber war im Einsatz
Symbolbild Helmut Kaltenleitner_pixelio.de

Inning - Am Mittwoch wollte ein 19jähriger Schüler aus Bad Wörishofen mit seinem VW Golf von Inning a. Ammersee kommend an der dortigen Autobahnzufahrt  der A 96 in Richtung Lindau auffahren. Beim Linksabbiegen übersah er einen aus Richtung Grafrath kommenden weißen Kleintransporter Opel Vivaro, gesteuert von einem 58jährigen Fürstenfeldbrucker. Bei der nahezu frontalen Kollision wurden beide Fahrzeuge erheblich beschädigt, zumindest an dem 10 Jahre alten VW Golf entstand Totalschaden. Die Fahrzeuglenker hatten mehr Glück, nur der Schüler wurde leicht verletzt. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde die Fahrspur der B 471 in Richtung Inning a. Ammersee durch die Freiwillige Feuerwehr Inning für rund zwei Stunden gesperrt.

Obwohl nur ca. 1,5 Kilometer entfernt, aber in keinem ursächlichen Zusammenhang steht ein zweiter Unfall auf der B 471 bei Inning a. Ammersee, der sich gegen 19.40 Uhr ereignete, also zu einer Zeit, als die Feuerwehr noch mit der Sperrung einer Fahrspur und Reinigung der Straße beschäftigt war. Ein 81jähriger Rentner aus Inning war in mit seinem PKW Skoda Fabia in Richtung Grafrath unterwegs, wollte aber dann wieder zurückfahren und war hierzu in die Straße beim Gut Arzla abgebogen. Als er wieder auf die B 471, nun aber in die Richtung Inning, einfahren wollte, übersah er einen 77jährigen Landsberieder nebst Beifahrerin in ihrem blauen VW Golf, die in Richtung Grafrath unterwegs waren. Auch hier stießen die zwei Fahrzeuge fast frontal zusammen, eines der beiden wurde durch den Aufprall rund 70 Meter in einen angrenzenden Acker geschleudert.

Zwar konnte der Fahrer des VW Golf noch selbständig aus seinem Fahrzeug aussteigen, bei der Untersuchung durch Rettungskräfte wurden aber  lebensbedrohliche innere Verletzungen festgestellt. Ein zunächst herbeigeholter Rettungshubschrauber wurde dann auch wieder ohne Patienten zurückgeschickt, da den Sanitätern ein Lufttransport zu riskant erschien.  Aufgrund der schweren Verletzungen eines  Beteiligten an dem Unfall ordnete die Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten zur genauen Klärung des Unfallhergangs an, die beiden Fahrzeuge wurden sichergestellt. Der Gesamtschaden wurde hier auf ca. 20000 Euro geschätzt. Alkohol oder Drogen waren bei beiden Unfällen „nicht im Spiel“.                       Polizei Herrsching

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