Die Spieler des TuS Fürstenfeldbruck beim Spiel gegen den TV Großwallstadt.
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Fürstenfeldbruck - Das erste Spiel unter Wettkampfbedingungen zwischen dem letzten verbliebenen Drittligaverein in Südbayern und dem einstigen deutschen und bayerischen Aushängeschild TV Großwallstadt wurde zwar nach Handballregeln gespielt, kann nicht als „normales“ Handballspiel eingeordnet werden. Angefangen mit einem besonderen Stellenwert, was an den vielen Vorbereitungen festgemacht werden konnte, für das auch das bayerische Fernsehen anwesend war und nicht zuletzt auch der Präsidenten des BHV, Herrn Gerd Tschochohei. Licht und Schatten wechselten sich ab, woraus sich ein spannender Spielverlauf ergab, der die gut 800 Zuschauer in der ausverkauften Wittelsbacher Halle begeisterte. Dem kollektiven Zusammenwirken der Brucker Mannschaft setzte dem TVG die Routine einiger Spieler entgegen, so dass sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Dann folgte die erste Führung der Gäste, die aber postwendend ausgeglichen werden konnte. Mit der Unterstützung der Fans konnte ein Vorsprung von 12:9 aufgebaut werden. Da in der Folgezeit, was auch in der zweiten Halbzeit noch der Fall sein sollte, beste Torchancen nicht genutzt werden konnten, schafften die Unterfranken bis zur 27. Minute den Ausgleich zu 12:12. Trotz doppelter Unterzahl konnte die TuS ein 13:12 mit in die Halbzeitpause nehmen. Dass es bis zur 54. Minute und dem 26:23 dennoch spannend blieb, hatte sich das Brucker Team selbst zuzuschreiben. Als in der 56. Minute auch noch das 27:23 erzielt werden konnte, hatte die TuS das Ziel vor Augen. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal spannend, als Großwallstadt mit einer offensiven Deckung auf 28:27 verkürzte. Wenige Sekunden vor Schluss erzielte Sebastian Meinzer den erlösenden Treffer zum 29:27. Es war nicht nur ein Erfolg mit zwei Punkten gegen den Abstieg, sondern auch einer für die Psyche. Auch wenn das nächste Heimspiel am kommenden Samstag, 12. September, 19.30 Uhr, gegen den TV Groß-Umstadt ganz sicher nicht einfacher wird, ist es doch ein Spiel unter ganz anderen Voraussetzungen.  
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