ak
Olching - In letzter Zeit sind wieder vermehrt Nutzungskonflikte im Schwaigfeldpark, dem sogenannten Grünanger, aufgetreten. Vor allem zerbrochene Flaschen in der Parkanlage, die Verschmutzung nach Feierlichkeiten mit Ruhestörungen und der Konflikt zwischen einigen Hundebesitzern und Familien mit Kindern sorgen für Unmut.
Bürgermeister Andreas Magg hatte bislang darauf gesetzt, dass sich Vernunft und gegenseitige Rücksichtnahme durchsetzen und die Situation so entschärft wird. Auch ein Sicherheitsdienst, den die Stadt sporadisch mit der Aufsicht beauftragt hat, sowie eine enge Kooperation mit der Polizei sollten für Entspannung sorgen. „Der Grünanger ist eine wunderbare und großzügige Parkanlage, wo eigentlich jeder seine Bedürfnisse ausleben könnte ohne gleich andere zu stören. Dies würde aber einfach noch ein bisschen mehr gegenseitige Rücksichtnahme erfordern,“ so der Bürgermeister. Aus eigener Wahrnehmung weiß er aber auch, dass in aller Regel das Miteinander, trotz steigender Anwohnerschaft und damit der Nutzer, „gut funktioniert“. Trotzdem seien in der letzten Zeit die Rufe nach einer Parkordnung lauter geworden. Auch die Ordnungshüter erhoffen sich dadurch eine bessere Eingriffsmöglichkeit, so der Bürgermeister.
Aus diesem Grund hat sich der Rathauschef entschlossen, den städtischen Gremien eine „schlanke“ Parkordnung zum Beschluss vorzulegen. Wichtige Punkte der Verordnung sollen Ruhezeiten, ein Alkoholverbot und eine Anleinpflicht in unmittelbarer Nähe der dortigen Kinderspielplätze sein. „Wir erhoffen uns durch ein paar wenige aber klare Regularien, das Bewusstsein der Nutzer für gegenseitige Rücksichtnahme zu schärfen. Eigentlich müssten ja alle Nutzer das Interesse haben, dass der Park vielseitig nutzbar bleibt und sein Ziel erfüllt, nämlich Erholung und Freizeit mitten in der Stadt zu bieten“, hofft der Bürgermeister.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, bei dem traditionell ehrenamtlich engagierte Brucker mit einer Bürgermedaille ausgezeichnet werden, durfte auch die musikalische Umrahmung nicht fehlen: diesmal durch die Oldschool Bigband ehemaliger Graf-Rasso-Schüler.

Fürstenfeldbruck – Die Stadt Fürstenfeldbruck erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Town-Kampagne und darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen.

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.