Im Rahmen des Formats „Fraktion vor Ort“ und auf Einladung der Freien Wähler Maisach diskutierte der Allinger Landtagsabgeordnete Hans Friedl über die Frage, wer von Erbschaft- und Schenkungsteuer besonders betroffen ist und wie eine Abschaffung der leistungs- und eigentumsfeindlichen Abgabe gelingen kann.
Foto von links: Hans Friedl (MdL), Markus Rainer (Rechtsanwalt), Hermine Reitmayr (stv. Vorsitzende FW Maisach) und Gottfried Obermair (FW-Fraktionsvorsitzender).
Gottfried Obermair

Maisach - Seit diesem Jahr ist das Vererben von Immobilien deutlich teurer geworden, da deren Wert von den Finanzämtern noch höher taxiert wird. Im Rahmen des Formats „Fraktion vor Ort“ und auf Einladung der Freien Wähler Maisach diskutierte der Allinger Landtagsabgeordnete Hans Friedl über die Frage, wer von Erbschaft- und Schenkungsteuer besonders betroffen ist und wie eine Abschaffung der leistungs- und eigentumsfeindlichen Abgabe gelingen kann.

Die Komplexität der Erbschaftssteuer und vor allen Dingen, wie man Steuern sparen kann, wenn man es richtigmacht, erläuterte wiederum der Olchinger Rechtsanwalt Markus Rainer. In einigen Fallbeispielen, bei denen immer wieder das gleiche Objekt vererbt wird, zeigte er die unterschiedlichen steuerlichen Belastungen auf, die durch geschicktes Handeln und guter Beratung stark minimiert werden könnten.

Die Position der Landtagsfraktion der Freien Wähler zum Thema Erbschaftssteuer ist deutlich. „Wir fordern grundsätzlich die ersatzlose Abschaffung der Erbschaft- und Schenkungsteuer“, so Friedl. Dass es sich dabei um ein Bundesgesetz handelt, ist Friedl bewusst, aber seiner Meinung nach können wir gemeinsam - wie auch beim Gebäudeenergiegesetzt (GEG) - auf die Bundesregierung einwirken, denn die Erbschaftssteuer ist eine Ungerechtigkeit die besonders viele Familien mit ihrem Haus- und Grundbesitz im südlichen Bayern im Vergleich zum Rest der Republik extrem betrifft. Dem stimmt auch Gottfried Obermair als Kreis- und Gemeinderat zu, denn viele Menschen haben über 30 Jahre ihre Immobilie abbezahlt und dann, wenn es zur Übergabe an die Kinder kommt, greift der Staat nochmals mit der Erbschaftssteuer zu „Das darf nicht sein und muss dementsprechend abgeschafft werden,“ so Obermair.            red

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