Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November findet im Landkreis Starnberg bereits zum 3. Mal eine Gemeinschaftsaktion von „Frauen helfen Frauen“, der Gleichstellungsstelle und der Bäcker-Innung des Landkreises Starnberg statt.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November findet im Landkreis Starnberg bereits zum 3. Mal eine Gemeinschaftsaktion von „Frauen helfen Frauen“, der Gleichstellungsstelle und der Bäcker-Innung des Landkreises statt.
Landratsamt Starnberg

Landkreis Starnberg - Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November findet im Landkreis Starnberg bereits zum 3. Mal eine Gemeinschaftsaktion von „Frauen helfen Frauen“, der Gleichstellungsstelle und der Bäcker-Innung des Landkreises Starnberg statt. Vom 21. bis 30. November werden dabei in den Bäckereien im Landkreis die Waren in Tüten gepackt, die mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte! … weder in der Familie, noch im sozialen Umfeld. Schau‘ hin! Tu‘ was!“ bedruckt sind.

Gewalterfahrungen gehören laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) zu den größten Gesundheitsrisiken für Frauen. In Deutschland erfährt jede vierte Frau körperliche, psychische und/oder sexualisierte Gewalt durch einen Beziehungspartner. Auch im Landkreis Starnberg ist Gewalt gegen Frauen Realität – körperlich, verbal oder digital, sie hat viele Facetten. Im Haushalt lebende Kinder sind von häuslicher Gewalt immer mitbetroffen. Jährlich fliehen 45.000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser. Häufig besteht in gewalttätigen Beziehungen eine Atmosphäre von Überwachung und Kontrolle und die Hemmschwelle, sich Hilfe zu suchen, ist oft hoch. Deshalb ist den Akteuren wichtig niederschwellig, auf der Rückseite der Tüten, auf die möglichen Unterstützungs- und Hilfsangebote im Landkreis aufmerksam zu machen.

Landrat Stefan Frey ist der Schirmherr der Aktion und erklärt: „Wir haben ein gut ausgebautes Beratungsnetzwerk. Die Betroffenen und das soziale Umfeld betroffener Familien müssen ermutigt werden, bei einem möglichen Verdacht hinzuschauen. Hilfe anzubieten und Hilfe auch anzunehmen. Das ist gerade jetzt in den Corona-Zeiten besonders wichtig.“  Die Notfall-Nummern finden sich auch auf der Notfallkarte „Hilfe für Frauen“ des Landratsamtes Starnberg, die es in der Gleichstellungsstelle und zum Download auf der Homepage des Landratsamtes unter https://www.lk-starnberg.de/Gleichstellung/Aktuelles unter der Rubrik Notfallkarte gibt.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Maisach – Bürgermeister Hans Seidl freut sich: Das lokale Freibad ist bereit für die Besucherschar. „Die Wassertemperatur ist angenehm warm“, gibt er zufrieden kund. Die Rutsche überzeugt das Gemeindeoberhaupt ebenfalls. Freibad-Referent Max Schmid (rechts) gibt ebenfalls grünes Licht. Diesen Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, 14.

Puchheim – An einem seiner letzten Arbeitstage wurden Armin und Carola Beck im Haus der Begegnung von Erstem Bürgermeiste Norbert Seidl als „Beste Nachbarn“ ausgezeichnet. Die Ehrung fand in kleinem Kreis statt und wurde im Anschluss bei einer gemütlichen Runde mit Kaffee und Kuchen fortgesetzt.

Fürstenfeldbruck – Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck und die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck GmbH (WBG) haben nun den Vertrag für ein neues gemeinsames Wohnungsbauprojekt unterzeichnet.

Puchheim – Während der Pfingstferien gelten für das Puchheimer Schwimmbad, Gernerplatz 2, die nachstehenden Öffnungszeiten. Samstag, 23. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 24. Mai und Montag, 25. Mai: geschlossen, Dienstag, 26. Mai, Mittwoch, 27. Mai und Donnerstag, 28. Mai: 12 bis 19 Uhr, Freitag, 29. Mai und Samstag, 30. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 31.

Maisach – „Das ist ja eine wunderbare Aktion“, oder „Toll, was ihr da macht!“, lobten staunend einige Passanten, als sie Anfang Mai an der Maisacher Bahnunterführung vorbeikamen.

Olching – Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Fürstenfeldbruck warnt davor, in der Natur herumliegende tote Tiere oder anderes Verdächtiges wie z.B. Kadaverreste oder Köder anzufassen.

Mammendorf – Am Anfang war es nur eine vage Idee. Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums der Gemeindepartnerschaft zwischen Brem sur Mer und Mammendorf gab es eine Einladung aus Frankreich.

Fürstenfeldbruck – Die konstituierende Stadtratssitzung am 6. Mai brachte es an den Tag: gewählt wurden für die kommenden sechs Jahre als 2. Bürgermeister Franz Höfelsauer, CSU (als Nachfolger von Christian Stangl, Grüne) und als 3. Bürgermeister Philipp Heimerl, SPD (er folgt auf Dr. Birgitta Klemenz, FBM).