Aufgrund des Urteils des Bundesgerichtshofes zur Haftung des Betreibers von Naturbädern hat sich die Stadt Fürstenfeldbruck nach eingehender juristischer Beratung zu ihrem eigenen großen Bedauern nun – wie bereits viele andere Kommunen - entschlossen, die Badeinseln im Pucher Meer abzubauen.
Aufgrund des Urteils des Bundesgerichtshofes zur Haftung des Betreibers von Naturbädern hat sich die Stadt Fürstenfeldbruck entschlossen, die Badeinseln am Pucher Meer abzubauen.
Amper-Kurier

Fürstenfeldbruck - Aufgrund des Urteils des Bundesgerichtshofes zur Haftung des Betreibers von Naturbädern hat sich die Stadt Fürstenfeldbruck nach eingehender juristischer Beratung zu ihrem eigenen großen Bedauern nun – wie bereits viele andere Kommunen - entschlossen, die Badeinseln im Pucher Meer abzubauen. Eine Haftung gemäß Richtlinie R 94.13 der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. (GfdB) greift bei Vorhandensein von „bädertypischen Ausbauten“. Der gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht bei Naturbädern könnte die Stadt nur durch das Einstellen eines bzw. mehrerer Bademeister nachkommen. Dies ist derzeit nicht möglich. Damit ist der Stadt das Risiko, bei einem Badeunfall sowohl zivilrechtlich, und vor allem aber auch strafrechtlich in die Haftung zu kommen, zu hoch. Angesichts des guten Badewetters wurde heute die entsprechende dringliche Anordnung durch Oberbürgermeister Erich Raff erlassen. Ein Zuwarten bis zur nächsten Stadtratssitzung war nicht möglich. Der Abbau der Badeinseln wird nach derzeitigem Stand am morgigen Samstag, 15. Juni, durch die Wasserwacht erfolgen.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.

Fürstenfeldbruck – An der Waldfriedhofstraße 1 steht ein modernes Wohnbauprojekt der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) entstehen dort insgesamt zwölf barrierefreie Mietwohnungen mit hoher Wohnqualität.

Fürstenfeldbruck – Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) hat am 20. Mai im Veranstaltungsforum Fürstenfeld 214 besonders engagierte Spender aus Oberbayern im Rahmen eines exklusiven Abends ausgezeichnet. Helden des Alltags, die sich über viele Jahre hinweg verlässlich für kranke und schwerstverletzte Mitmenschen einsetzen.