Was ist aus den Wildblumensamen geworden, die das Landratsamt im Frühjahr verschenkt hat? Fotos können unter www.lk-starnberg.de/artenvielfalt hochgeladen werden. An der Fotoaktion kann sich jeder beteiligen, der einen insektenfreundlichen Garten hat.
Was ist aus den Wildblumensamen geworden, die das Landratsamt im Frühjahr verschenkt hat?
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Landkreis Starnberg - Was ist aus den Wildblumensamen geworden, die das Landratsamt im Frühjahr verschenkt hat? Fotos können unter www.lk-starnberg.de/artenvielfalt hochgeladen werden. An der Fotoaktion kann sich jeder beteiligen, der einen insektenfreundlichen Garten hat. Unter den Einsendungen werden fünf Gläser Landkreishonig sowie fünf Insektenhotels verlost. Einsendeschluss ist der 1. Oktober.

Unter dem Motto „Lass es blühen!“ hat Jürgen Ehrhardt, Fachberater für Gartenkultur und Landespflege, im Frühjahr Tütchen mit hochwertigen, regionalen und besonders insektenfreundlichen Wildblumensamen im Landratsamt verteilt. Die Aktion wurde sehr gut angenommen, die Samentütchen waren in kurzer Zeit vergriffen. Jetzt möchte er natürlich wissen, wie die Samen aufgegangen sind und bittet um Fotos vom Blüherfolg. Unter den Einsendungen werden fünf Gläser eines eigens für diese Aktion hergestellten Landkreishonigs sowie fünf von den IWL - Werkstätten für behinderte Menschen, geschreinerte Insektenhotels aus Eichenholz verlost. Teilnehmen kann natürlich jeder, der einen insektenfreundlichen Garten hat, auch wenn nicht die Wildblumensamen des Landratsamtes dafür verantwortlich sind.

Jürgen Ehrhardt hat für Gartenbesitzer auch noch ein paar Tipps für den Herbst parat, die zur Artenvielfalt beitragen: Noch bis Mitte September können Wildblumensaaten für das kommende Jahr ausgesät werden. Blühblumenpflanzen sollen möglichst lange (bis zur Samenreife) stehen bleiben, damit wird die Blüte im kommenden Jahr gesichert. Eine Möglichkeit ist auch, die Samen abzusammeln und anderenorts auszusäen. Stauden und Stängel lässt man am Besten auch im Winter stehen, sie dienen Vögeln als Ansitzwarten, auf denen sie Schutz und Nahrung finden können. Auch für Wildbienen sind sie eine wichtige Ressource. Sein einfacher Rat: „Gartenliebhaber sollen sich der Natur zu Liebe einfach etwas weniger Arbeit machen“.

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