Es war das erwartete schwere Auswärtsspiel bei der SG Bayersoien/Peiting 1b am vergangenen Freitagabend. Auch die Vorzeichen hätten schon vor dem Bully besser sein können, den Wanderers-Coach Petr Vorisek hatte den Ausfall von acht Spielern hinzunehmen. Die über 40 mitgereisten Germeringer Fans sahen einen guten Beginn ihrer Schwarz-Gelben, doch als man sich gegen Mitte des ersten Drittels mehrere Strafzeiten leistete, wurden die Hausherren zunehmend stärker.
Es war das erwartete schwere Auswärtsspiel bei der SG Bayersoien/Peiting 1b am vergangenen Freitagabend.
Wanderers Germering Florian Hutterer

Germering - Es war das erwartete schwere Auswärtsspiel bei der SG Bayersoien/Peiting 1b am vergangenen Freitagabend. Auch die Vorzeichen hätten schon vor dem Bully besser sein können, den Wanderers-Coach Petr Vorisek hatte den Ausfall von acht Spielern hinzunehmen. Die über 40 mitgereisten Germeringer Fans sahen einen guten Beginn ihrer Schwarz-Gelben, doch als man sich gegen Mitte des ersten Drittels mehrere Strafzeiten leistete, wurden die Hausherren zunehmend stärker. Leistungsgerechnet ging es schließlich mit einem 0:0 in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt kamen die Soier besser aus der Kabine, so war das 0:1 durch EVG-Verteidiger Christian Köllner ein wenig überraschend. Nur wenige Minuten später der verdiente Ausgleich für die SG nach einem schönen Spielzug von Anton Saal und Florian Barth.

Die Zuschauer in der Peitinger Eissporthalle gingen schon von einem 1:1 zum zweiten Pausentee aus, doch ein dicker Patzer in der Wanderers Defensive ließ die Heimmannschaft mit dem 2:1 vom Eis gehen. Der letzte Spielabschnitt begann wieder sehr ausgeglichen, doch in der 45. Minute sorgte Marco Berger für den Ausgleich für die Germeringer. Fast unmittelbar nach dem Gästetreffer musste ein Soier Spieler auf die Strafbank, was der EVG sofort zum Doppelschlag und zum 2:3 nutzte. Im Folgendem gab die Stadionuhr den Geist auf und ließ sich nicht mehr neu hochfahren. Für die verbleibenden zehn Minuten wurde daraus resultierend improvisiert, so dass man das Spiel noch über die Bühne bringen konnte. Die fast 15-minütige Unterbrechung merkte man beiden Teams an, so geschah nicht mehr wirklich viel. Wanderers-Stürmer Manuel Winkler konnte mit seinem 2:4 schließlich der Partie den Deckel draufsetzen.

Das Spiel fällt unter die Kategorie hart erkämpfter Arbeitssieg. Während man eine fast tadellose Leistung in der Defensive zeigte, fehlte in diesem Spiel ein wenig der Zug aufs gegnerische Tor und die Kreativität im Powerplay. Auch Wanderers-Goalie Severin Dürr hielt an diesem Abend ein ums andere Mal glänzend. Die Erleichterung im Wanderers-Lager ist aber groß und das sah man den Spielern auch an. Das Team wurde nach dem Schlusspfiff lautstark von seinen Fans gefeiert.

Heute Liga, morgen Pokal! Wanderers am Wochenende zweimal in Aktion

Die zweite Garde des EV Fürstenfeldbruck steht nach vier Niederlagen in den ersten vier Ligaspielen mit dem Rücken zur Wand. Gegen Germering, Mittenwald, Dachau und Schliersee/Miesbach hagelte es ausschließlich Niederlagen. Dabei fällt aber auf, dass das Team von EVF-Coach Charly Schönberger durchaus in der Lage ist Tore zu schießen, hapern tut es eher in der Defensive. Gegen die Wanderers bestreitet der Lokalrivale nun nicht nur sein erstes Rückspiel, sondern auch das erste Spiel auf heimischen Eis. Hier wird es erst recht auf eine gute Verteidigung ankommen, zeigen sich die Schwarz-Gelben doch in extremer Torlaune in der aktuellen Spielzeit. Der Eishockeyfreund weiß jedoch auch, dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat, gerade auf Freilufteis. Es bedarf einer engagierten und konzentrierten Leistung der Germeringer, um erfolgreich zu sein.

Ein vollkommen unbeschriebenes Blatt stellt der Gegner in der zweiten Bayernkrug-Runde für die Wanderers dar. Der EV Berchtesgaden ist in der Gruppe 2 beheimatet und seit der Saison 2001/2002 in der Bezirksliga im Einsatz. Die Mannschaft von Trainer Andreas Stöckl beendete die vergangenen Spielzeiten immer im Tabellenmittelfeld. Der Klub aus dem Berchtesgadener Land ist der Heimatverein des deutschen Nationalspielers Benedikt Kohl (Straubing Tigers). Im aktuellen Kader der Alpenländer finden sich fast ausschließlich Akteure aus dem eigenen Nachwuchs wieder. Der wohl bekannteste Spieler ist Lukas Schnellinger. Der 33-jährige Deutsch-Österreicher absolvierte an die zehn Oberliga-Partien für den EHC Klostersee, ehe er dann über den HC Kufstein, EHC Kundl und EC Oilers Salzburg nach Berchtesgaden wechselte. Der Ligastart lief für den EVB nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte. Drei Niederlagen nach drei Spielen bedeuten aktuell in der Tabelle die rote Laterne. In der ersten Pokalrunde setzten sich die Berchtesgadener jedoch souverän mit 6:2 gegen den ESC Holzkirchen durch. Für das Vorisek-Team geht es bereits in den frühen Morgenstunden um die Wurst. Um 10:30 Uhr ist Bully im Eisstadion an der Schießstätte.

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