Zum Ende September wird auch das Impfzentrum in Fürstenfeldbruck seine Ausrichtung ändern und der Vorgabe der bayerischen Staatsregierung folgend die Kapazität reduzieren und seinen Schwerpunkt auf Mobiles Impfen legen.
Zum Ende September wird auch das Impfzentrum in Fürstenfeldbruck seine Ausrichtung ändern und der Vorgabe der bayerischen Staatsregierung folgend die Kapazität reduzieren und seinen Schwerpunkt auf Mobiles Impfen legen.
DoroT-Schenk_pixabay.com

Fürstenfeldbruck - Zum Ende September wird auch das Impfzentrum in Fürstenfeldbruck seine Ausrichtung ändern und der Vorgabe der bayerischen Staatsregierung folgend die Kapazität reduzieren und seinen Schwerpunkt auf Mobiles Impfen legen. An gesonderten Tagen wird aber auch noch eine Impfung vor Ort möglich sein. Das BRK wird kommissarisch bis voraussichtlich 15. Oktober das Impfzentrum betreiben, bis das Landratsamt über die Neuvergabe im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung entschieden hat.

Die Bayerische Staatsregierung setzt die bundesweite Vorgabe im Kampf gegen die Corona Pandemie um. Das Impfzentrum in der Industriestraße in Fürstenfeldbruck wird dabei ab 1. Oktober nicht mehr wie bisher die erste Anlaufstelle für Impfwillige sein. Dabei werden Impfangebote bei den niedergelassenen Ärzten und Betriebsärzten den Vorrang gegenüber einer Impfung im Impfzentrum haben. Diese modifizierte Impfstrategie sieht eine Abkehr von einem stationären Impfangebot hin zu Impfungen bei Ärzten sowie über mobile Teams vor. Die Kapazität des Impfteams aus dem Impfzentrum wird auf zunächst 200 Impfungen pro Tag reduziert. Bis zum 30. September sind weiterhin Erst- und Zweitimpfungen sowie eventuelle Boosterimpfungen im Impfzentrum von 8 bis 20 Uhr ohne Termin möglich. Das gilt auch für Schwangere sowie Kinder ab zwölf Jahren. Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der ab 1. Oktober reduzierten Kapazitäten zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Gleichwohl gibt es eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern, die nach dem 1. Oktober ihre Zweitimpfung erhalten sollen. Damit dies auch möglich bleibt, wird das BRK in Abstimmung mit dem Landratsamt den Betrieb des Impfzentrums sicherstellen, bis die Entscheidung über die europaweite Ausschreibung für mobile Impfteams getroffen wurde. Geplant ist, das Impfzentrum mit mobilen Impfteams und einer wöchentlichen stationären Impfsprechstunde im Impfzentrum fortzuführen. Bei Bedarf kann innerhalb weniger Wochen wieder zu einem vollen stationären Impfbetrieb im Impfzentrum zurückgekehrt werden, wenn es die Pandemielage erfordert.

„Wir freuen uns, dass wir die Leitung des Impfzentrums erstmal kommissarisch bis zu einer endgültigen Entscheidung übernehmen können“, so Rainer Bertram, Kreisgeschäftsführer des BRK in Fürstenfeldbruck. „So können wir eine kontinuierliche Impfstrategie sicherstellen“ sagt Rainer Bertram. Die neue Impfstrategie sieht vor allem mobiles Impfen vor. Das Team des Impfzentrums wird in reduzierter Personalstärke vor allem vulnerable Gruppen in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit einer Behinderung, sowie für Impfungen an Schulen und Asylbewerbereinrichtungen durchführen.

Das Impfzentrum wird ab dem 1. Oktober nur noch eine Anzahl an täglich möglichen Impfungen anbieten. Geplant ist eine Öffnung, an den folgenden Tagen:

Dienstag: 7 bis 15 Uhr

Mittwoch: 13 bis 20 Uhr

Donnerstag: 8 bis 15 Uhr

Freitag: 13 bis 20 Uhr

Samstag: 9 bis 16 Uhr       

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Alling - Letzte Woche starteten mit dem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten für das neue Kinderhaus, neben dem bisherigen Kindergarten in der Antonistraße. Bis September 2024 soll der Bau des Kindergartens beendet sein. Das Kinderhaus bietet dann Platz für sechs Kindergartengruppen.

Maisach - Wegen der Sanierung der Fahrbahndecke im Bereich Kirchen-, Haupt- und Bahnhofstraße muss die Ortsdurchfahrt Maisach vom Dienstag, 16. August bis Donnerstag, 25. August gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Überacker Straße – Lusstraße und Aufkirchner Straße umgeleitet.

Fürstenfeldbruck - „Beindruckend, wie sich die Ausbildung der Offiziere der Luftwaffe im Vergleich wie noch vor einigen Jahren gewandelt hat“ so Hans Friedl (rechts), Landtagsabgeordneter der Freien Wähler aus Alling, im Austausch mit Offiziersschülerinnen und Offiziersschülern in seinem Stimmkreis.

Emmering - Im Juli besuchte eine Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Emmering unter der Organisationsleitung von Korbinian Würstle die Freiwillige Feuerwehr Rott am Inn zu ihrem 150-jährigen Jubiläum.

Germering - Ende Juni trafen sich knapp 60 ehemalige Schüler und Lehrkräfte des Max-Born-Gymnasium zur Feier des 40. Abiturjubiläums. Nach einer Führung durch das Schulhaus, bei der Schulleiter Dr. Robert Christoph Interessantes und Amüsantes über den Schulalltag berichtete, spazierte die Gruppe durch Germering zur ehemaligen Gärtnerei Dischinger.

Gilching – Da sage noch einer, in der Gemeinde Gilching bewege sich nichts.

Mammendorf - Der Kreistag hat für den Mammendorfer See eine Änderung der Benutzungssatzung beschlossen, die nun nach Bekanntmachung im Amtsblatt in Kraft getreten ist. Ausschlaggebend für die Änderungen waren die stark veraltete Satzung aus dem Jahr 1991 und leider auch die vielen Vorkommnisse der letzten Jahre.

Maisach – Für ihre besonders interessanten baulichen Lösungen und Managementmaßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls in ihren Ställen, hat Agrarministerin Michaela Kaniber am Mittwoch drei landwirtschaftliche Betriebe mit dem Tierwohl-Preis 2022 ausgezeichnet. Die drei gleichwertigen Preisträger sind der Rindermastbetrieb des Biohofs Leonbacher in Maisach.