Es entstehen neue Gebäudekomplexe, welche neben einer Einzelhandelsnutzung auch einen neuen Zugang zum Bahnhof an der S-Bahnstation Olching ermöglichen.
Stadt Olching
Olching - Auf Grundlage der Rahmenplanung aus dem Jahr 2014 arbeitete der beauftragte Stadtplaner Stefan Strohmayr einen detaillierten städtebaulichen Entwurf für das Areal der Paulusgrube, der angrenzenden Bahnflächen sowie der Bahnmeisterei aus. Zentrales Element des Entwurfs ist die große öffentliche Freifläche, welche als Nahtstelle zwischen der Bebauung nördlich der Wolfstraße und der künftigen Bebauung in der Paulusgrube fungiert. Diese Freifläche setzt sich über eine Landschaftsbrücke über die Hauptstraße hinweg und entwickelt sich über das Areal der ehemaligen Bahnmeisterei Richtung Mühlbach. Es entstehen neue Gebäudekomplexe, welche neben einer großzügigen Einzelhandelsnutzung im Erdgeschoss auch einen neuen Zugang zum Bahnhof an der S-Bahnstation Olching ermöglichen. In den Obergeschossen und im weiteren Verlauf Richtung Südosten, Jahnstraße, sind vielfältige Nutzungen wie beispielsweise Wohnen, Gastronomie, Gewerbe oder Büroflächen denkbar. Zusätzlich wird der bisherige Verlauf der Bahnhofstraße zugunsten einer neuen Straßenführung aufgegeben. Die Erschließung des gesamten Gebietes erfolgt schwerpunktmäßig über die Hauptstraße. Der Entwurf schafft es, nicht nur isoliert auf das Grundstück einzugehen, sondern alle angrenzenden Quartiere und auch die übergeordneten Verkehrs- und Landschaftsverbindungen zu integrieren und somit ein schlüssiges und tragfähiges Konzept zu entwickeln. Im gestrigen Stadtentwicklungsausschuss wurde die Planung ausführlich dem Stadtrat vorgestellt und von dessen Mitgliedern einhellig begrüßt. Mit geringfügigen Anregungen erging an die Planer nun der Auftrag den Vorentwurf für den zu entwickelnden Bebauungsplan zu erarbeiten. „Wenn es uns gelingt diesen städtebaulichen Entwurf in naher Zukunft Realität werden zu lassen, ist dies ein Meilenstein für die weitere Fortentwicklung und Attraktivität der Stadtmitte Olchings, insbesondere als Einkaufsstadt.“ meint Bürgermeister Andreas Magg. „Zudem ist die Verknüpfung des zentralen Innenstadtbereichs mit unserem Fluss dem Stadtrat und mir ein wichtiges Anliegen.“ Abhängig von der Vermarktungsmöglichkeit ist mit einem frühestmöglichen Baubeginn 2018 zu rechnen.
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