Die Gröbenzeller Laienbühne Sankt Max hat heuer Molière auf dem Programm
Laienbühne St. Max
Gröbenzell - Am Freitag, 13. Oktober 2017 beginnt mit der Premiere der Komödie "Der Herr Tartuffe " von Jean-Baptiste Molière die Spielsaison der Laienbühne St. Max e.V. aus Gröbenzell. Bei der Inszenierung handelt es sich um eine von Wolf Heinrich Friedrich Karl Graf von Baudissin verfaßte Übersetzung, die wie  gewohnt von Regisseur Manfred Erdmann für die Laienbühne Sankt Max bearbeitet wurde.

Um was geht es in Molièrs Komödie? Orgons bewundert den Betrüger Tartuffe, der sich als besonders frommer Mann ausgibt. Seit Tartuffe in Orgons Haus lebt, befolgt dieser alle Ratschläge des Betrügers und beschließt sogar, seine Tochter Mariane mit Tartuffe zu verheiraten, die darüber sehr unglücklich ist. Orgon enterbt auch seinen Sohn Damis und beschließt, Tartuffe seinen gesamten Besitz zu überschreiben. Im Verlauf der Handlung verliert Orgon seine Illusionen in Bezug auf Tartuffe und sieht ihn nun als Heuchler und Betrüger. Er stellt ihn zur Rede und will den Betrüger aus dem Haus werfen, worauf Tartuffe erwidert, daß er selbst nun der neue Hausherr ist. Orgon hatte Tartuffe wichtige Papiere eines Freundes, der flüchten mußte, übergeben hat. Als Herr Loyal, ein von Tartuffe geschickter Gerichtsvollzieher, der Familie mitteilt, daß sie bis morgen früh das Haus räumen müssen, erkennen alle, daß Tartuffe ein Betrüger ist. Tartuffe hat die Papiere dem König übergeben, der Orgon nun verhaften lassen will. Die Familie plant ihre Flucht, als plötzlich Tartuffe in Begleitung eines Polizisten zurückkehrt. Die Familie wirft Tartuffe alle seine Vergehen vor, und Tartuffe bittet den Polizisten, seinen Auftrag auszuführen. Zur Überraschung aller verhaftet der Polizist daraufhin Tartuffe selbst, da dieser ein bekannter Betrüger ist, der auch schon unter anderem Namen aufgetreten ist. Erdmann setzt sowohl bei der Stückauswahl als auch bei der Besetzung wieder höchste Ansprüche an die Schauspieler der Laienbühne St. Max.

Die Laienbühne St. Max ist seit dem Jahre 1995 in Gröbenzell ansässig. Der Ursprung liegt im Jahre 1984 in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Maximilian in München, wie es auch der Name schon sagt. Die Theatergruppe mit ihren fast 100 Mitgliedern, wovon etwa 50 aktiv an der diesjährigen Produktion beteiligt sind, ist bekannt für ihre durchaus hintergründigen und nahezu professionell aufgeführten Stücke, die sich quer Beet von der Vergangenheit bis ins Heute, von traditionell bis modern-klassisch und vom Bauerntheater bis  zum Krimi bewegen. Aufführungsort: Kath. Pfarrei St. Johann Baptist, Roncallihaus -  Kardinal-Döpfner-Saal, Kirchenstraße 16b, 82194 Gröbenzell. Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, den 22. September 2017.

Kartenbestellungen:
Online www.sankt-max.de oder
per Mail unter karten2017@sankt-max.de oder
per Telefon Nr. 08142 / 669 53 70
 
Aufführungstermine:
 Freitag         13.10.2017 19:30 Premiere
Samstag      14.10.2017 19:30
  
Freitag         20.10.2017 19:30
Samstag      21.10.2017 19:30
Sonntag      22.10.2017 19:30 (Abendvorstellung)
  
Freitag         10.11.2017 19:30
Samstag      11.11.2017 19:30
Sonntag      12.11.2017 16:00 (Nachmittagsvorstellung)
  
Freitag         17.11.2017 19:30
Samstag      18.11.2017 19:30
 
Eintrittspreise:
Erwachsene € 12,-
Kinder, Schüler, Studenten € 9,-
Weitere Informationen unter www.sankt-max.de
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.