Ladies in red: Medienministerin Ilse Aigner (links) und Petra Löw von den Gröbenlichtspielen
FFF Bayern/Martin Bursch
Gröbenzell – Die Macherinnen und Macher von 60 bayrischen Kinos sind letzte Woche nach Bayreuth gekommen, um vom Filmfernsehfond Bayern die Programmprämien für ihr Jahresfilmprogramm entgegenzunehmen. Bayerns Medienministerin Ilse Aigner nutzte diese Gelegenheit, um die Wichtigkeit von Programmkinos für die Kultur hervorzuheben. Mit bei den Prämierten war Petra Löw von den Gröbenlichtspielen . Seit über 60 Jahren begeistert das Programmkino die Kinofreunde im Westen von München. In Gröbenzell etablierten sich die Gröbenlichtspiele im Wandel der Zeit zu einem der schönsten und anspruchsvollsten Lichtspielhäusern im Großraum.
 
Um jeden Kinoort zu würdigen, findet die Verleihung der Programmprämien, die der FFF Bayern seit 22 Jahren vergibt, jedes Jahr in einem anderen der sieben Regierungsbezirke statt. 2017 war Oberfranken an der Reihe, Bayreuth war zum ersten Mal Gastgeber. Die Verleihung fand im Richard Wagner Museum auf dem Gelände der Villa Wahnfried statt. Bayerns Medienministerin überreichte an die Betreiber von 60 Kinos die Urkunden. „Das Kino hat an seiner Faszination und Attraktivität nichts eingebüßt. Es ist viel schöner, miteinander zu lachen und vielleicht auch zu weinen, als allein vor dem kleinen Bildschirm“, sagte die Ministerin. Sie dankte allen Kinobetreibern für ihr Engagement: „Wie jeder haben Sie massive Konkurrenz und müssen sich etwas einfallen lassen. Aber wenn die Menschen strahlend und mit Freude im Herzen aus dem Kinosaal kommen, dann sind Sie auch ein Stück weiter. Bleiben Sie erfolgreich, vielfältig und höchst engagiert.“ Die Erhöhung der Mittel für die Filmtheaterprämien auf die Summe von 380.000 Euro sei „klares Commitment“ des Freistaats für die Programmkinos.
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