Info-Abend zum ehrenamtlichen Einsatz als Hospizhelfer auf der Palliativstation am Donnerstag, 8. Dezember 2016 um 19 Uhr im Tagungsraum des Klinikums.
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Fürstenfeldbruck - Seit elf Jahren gibt es im Klinikum Fürstenfeldbruck eine Palliativstation, die derzeit Platz für sieben Patienten bietet. Palliativmedizin ist Teamarbeit. Ärzte, Pflegepersonen, Sozialarbeiter, Seelsorger, Therapeuten verschiedener Fachrichtungen arbeiten zusammen, um die kranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu betreuen. Unterstützt werden sie dabei von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine besondere Ausbildung in der Sterbebegleitung absolviert haben. Um Menschen am Ende ihres Lebens zu begleiten, bedarf es grundsätzlich keines besonderen Berufsabschlusses. Neben der Bereitschaft sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen, gehört ein einfühlsamer und respektvoller Umgang mit kranken Menschen zu den Eigenschaften, die ehrenamtliche Hospizhelfer mitbringen sollten. Wichtig ist aber auch, die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu kennen. Wer diese Voraussetzungen erfüllt kann sich sehr sinnvoll in die Arbeit der Palliativstation des Klinikums Fürstenfeldbruck einbringen. Wer möchte kann auch eine spezielle Ausbildung absolvieren. Kosten entstehen für die freiwilligen Helfer nicht, denn das Klinikum finanziert die praktischen Vorbereitungen und die Vermittlung des theoretischen Grundlagenwissens. Als erfahrene Ansprechpartnerin steht den Ehrenamtlichen Ulrike Eissele, Leiterin der Hospizhelfergruppe, mit Rat und Tat zur Seite. Sie führt u.a. monatliche Supervisions- und Schulungsabende sowie einmal jährlich einen Fortbildungstag oder ein -wochenende mit der Hospizhelfergruppe durch.
Das Aufgabenfeld der Hospizhelfer ist groß: Zu den patientennahen Tätigkeiten zählen vielseitige Handreichungen wie Vorlesen, Einkaufen, Begleiten in den Garten, Hilfe beim Essen und – falls gewünscht – offene Gespräche. Patientenferne Aufgaben können beispielsweise Botengänge im Haus, Arbeiten in der Küche oder Schmücken der Räumlichkeiten sein. Welche Tätigkeiten in welcher Situation für die jeweiligen Helfer in Frage kommen, wird vor dem Einsatz geklärt. „Mit ihrem freiwilligen Engagement für die Patienten unserer Palliativstation leisten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen enorm wichtigen Beitrag zu einer würdevollen Begleitung und Versorgung am Ende des Lebens“, fasst Ulrike Eissele die Leistungen der Hospizhelfer zusammen.
Interessierte können sich bei einem Info-Abend zum ehrenamtlichen Einsatz als Hospizhelfer informieren. Dazu lädt das Palliativteam sehr herzlich ein. Am Donnerstag, 8. Dezember 2016 um 19 Uhr im Tagungsraum des Klinikums.
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