Die Gedenkstätte am Haupteingang vom Fliegerhorst, geschaffen vom Gröbenzeller Künstler Hannes L. Götz.
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Fürstenfeldbruck - Der Landkreis Fürstenfeldbruck gedenkt auch in diesem Jahr den Opfern des Attentates während der Olympischen Spiele von 1972. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind eingeladen,  am Montag, 5. September 2016 um 11.00 Uhr, an der Gedenkstätte vor dem Haupttor des Fliegerhorstes in Fürstenfeldbruck an dieser Gedenkfeier teilzunehmen. Worte des Erinnerns an die zwölf Opfer sowie deren Angehörige und die Überlebenden des Anschlags werden Landrat Thomas Karmasin, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h. c. Charlotte Knobloch und der Generalkonsul des Staates Israel für Süddeutschland, Dr. Dan Shaham an die Gäste richten. Zwischen den Wortbeiträgen begleitet Antonia Wilczek von der Heinrich-Scherrer-Musikschule Schöngeising die Veranstaltung mit ihrer Klarinette. Im Anschluss können entsprechend dem jüdischen Brauch Steine zur Erinnerung an die Opfer in der Schale der Gedenkstätte niedergelegt werden. Viele Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger erinnern sich noch an die Ereignisse von damals: Während der XX. Olympischen Spiele 1972 in München überfielen palästinensische Terroristen die israelische Olympiamannschaft, töteten zwei Menschen und nahmen neun weitere als Geiseln. Bei dem Versuch, die Geiseln zu befreien, starben am 5. September 1972 auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck die neun israelischen Sportler und ein deutscher Polizeibeamter.  Zur Erinnerung an die Geschehnisse von 1972 hat der in Gröbenzell wohnende Bildhauer Hannes L. Götz im Auftrag des Landkreises Fürstenfeldbruck 1999 eine Gedenkstätte geschaffen.
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