Der Stadtrat hatte beschlossen, dass die Schulkinder aus der Alten Buchenau nicht mehr mit einem Schulbus zur Schule Nord gefahren werden
Stadt Fürstenfeldbruck
Fürstenfeldbruck - Am Donnerstag, den 8. Februar, fand in der Schule Nord ein Elternabend für die 55, von der Umstellung der Schülerbeförderung von Schulbus auf ÖPNV betroffenen Familien statt. Oberbürgermeister Erich Raff und die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung informierten die 18 anwesenden Eltern aus der Alten Buchenau über den Sachstand. Die überwiegende Zahl der Eltern zeigte sich mit der nun getroffenen Regelung zufrieden.

Zum Hintergrund: Der Stadtrat hatte am 25. Oktober 2016 beschlossen, dass die Schulkinder aus der Alten Buchenau nicht mehr mit einem gesonderten Schulbus zur Schule Nord gefahren werden, sondern den ÖPNV nutzen sollen. Nachdem es gegen Ende des Jahres 2017 noch Optimierungsbedarf mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gab, wurde die Beförderung mittels Schulbus bis zu den Faschingsferien verlängert. Dies gab der Verwaltung die Möglichkeit, die noch vorhandenen Probleme in Zusammenarbeit mit der ÖPNV-Stelle im Landratsamt Fürstenfeldbruck festzustellen, zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten. Diese sehen wie folgt aus und treten ab dem 19. Februar, dem ersten Tag nach den Faschingsferien, in Kraft.

Buslinie 820
Insgesamt wurden fünf Fahrgastzählungen im Zeitraum 21.12.2017 bis 05.02.2018 durchgeführt. Diese haben ergeben, dass der Linienbus 820 alle Schüler der Alten Buchenau aufnehmen kann. Unabhängig davon wird die Stadt Fürstenfeldbruck mit Unterstützung der ÖPNV-Stelle einen zusätzlichen Bus der Buslinie 820 um 07:23 Uhr an der Haltestelle „Kastanienweg“ bereitstellen, der an dieser Haltestelle startet. Dieser Bus ist aufgrund eines Schichtwechsels komplett leer und pünktlich.
 
Schulweg von der Haltestelle „Puchermühlstraße“ der Buslinie 820 zur Schule
Derzeit prüft die Stadt Fürstenfeldbruck mehrere Möglichkeiten, wie eine Verlängerung der Grünphase der Ampelschaltungen erreicht werden kann. Als Zwischenlösung ist der Einsatz eines Schulweghelfers, der die Schüler ab dem Ausstieg aus dem Bus bis über die Kreuzung Puchermühlstraße/Aicher Straße/Pucher Straße in Richtung Schule Nord begleitet, vorgesehen.
Da die Gewinnung von ehrenamtlichen Schulweghelfern jedoch äußerst schwierig ist, ist die Besetzung noch nicht vollends geklärt. Gegebenenfalls übernimmt jemand von der Verkehrsüberwachung für die Übergangszeit am Morgen die Begleitung.

Buslinie 840
Die Beobachtungen der Linie 840 haben gezeigt, dass der Bus um 13:23 Uhr an der Haltestelle „Theodor-Heuss-Straße“ sehr stark frequentiert und die ordnungsgemäße Beförderung der Schüler der Grund- und Mittelschule Fürstenfeldbruck Nord erschwert ist. Hier ist es der Stadt gemeinsam mit der ÖPNV-Stelle gelungen, eine Taktverdichtung zu erwirken. Um 13:18 Uhr wird ein zusätzlicher Bus der Linie 840 die Haltestelle „Theodor-Heuss-Straße“ in Richtung Haltestelle „Buchenau (S)“ anfahren, der vorher keine Haltestelle bedient. Dies bedeutet, dass auch dieser Bus komplett leer und pünktlich sein wird.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.

Fürstenfeldbruck – Seit Anfang März ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz.

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.