Die Gewerbesteuereinnahmen zeigen sich trotz der Corona-Krise in der Stadt Olching äußerst stabil. Aus diesem Grund hat die Stadt Olching weder dieses noch nächstes Jahr größere Gewerbesteuereinbrüche zu befürchten.
Trotz Corona sieht es im Stadtsäckel gar nicht so schlecht aus
Claudia Hautumm/pixelio.de

Olching - Die Gewerbesteuereinnahmen zeigen sich trotz der Corona-Krise in der Stadt Olching äußerst stabil. Aus diesem Grund hat die Stadt Olching weder dieses noch nächstes Jahr größere Gewerbesteuereinbrüche zu befürchten. Mit viel Kreativität, Engagement und neuen Ideen haben sich die Olchinger Unternehmen weitestgehend erfolgreich an die neuen Umstände anpassen können. Dank eines sehr proaktiven Stadtmarketingvereins führten zahlreiche gemeinsame neue Initiativen, wie beispielsweise die Lieferdienste oder das Gutscheinbuch, zum Erfolg. Auch die städtische Wirtschaftsförderin stand den Unternehmern mit Rat und Tat zur Seite. Somit bleiben Gewerbesteuer und Umsatzsteuer erfreulich stabil.

Auch die Gemeindedaten des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum München belegen die positive wirtschaftliche Entwicklung Olchings in den vergangenen Jahren. Die Stadt verzeichnete in den letzten zehn Jahren hohe Arbeitsplatzzugewinne: Im Zeitraum von 2009 bis 2019 ist die Anzahl der Beschäftigten vor Ort um 57,1 % gestiegen. Eine beachtliche Wachstumsrate, die auf die aktive und erfolgreiche Wirtschaftspolitik zurückzuführen ist. In absoluten Zahlen liegt Olching an Platz 3 im Landkreis knapp hinter den einwohnerstärkeren Kreisstädten Germering und Fürstenfeldbruck.

 Dennoch rechnet die Stadt bei den Steuereinnahmen mit Mindereinnahmen in Höhe von rd. 1,3 Mio. Euro, was einem Rückgang von 2,9 Prozent entspricht. Der größte Einnahmeausfall stellt sich dabei bei der Einkommensteuer ein, wo mit einem Rückgang von ca. 1 Mio. Euro auf 22,3 Mio. Euro gerechnet wird. Ziel des Ersten Bürgermeisters und der Verwaltung bleibt, den Verwaltungshaushalt auszugleichen und die derzeit geltende Regelung zu den kommunalwirtschaftlichen Erleichterungen nicht in Anspruch nehmen zu müssen, vor allem aber im Bereich des gesellschaftlichen Miteinanders nicht einsparen zu müssen.

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