Mit zunehmend überfüllten Straßen weichen in München und der Region immer mehr Menschen auf den öffentlichen Nahverkehr aus. Die wichtigsten Strecken im Großraum werden dabei von der S-Bahn befahren, die zuletzt wieder zusätzliche Taktverstärkerzüge im Berufsverkehr einsetzte. Zufrieden ist mit dem Produkt dennoch kaum jemand, was neben der Pünktlichkeit vor allem an der nicht mehr zeitgemäßen Ausstattung der Züge. Wie sieht sie also aus, die S-Bahn der Zukunft?
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Mit zunehmend überfüllten Straßen weichen in München und der Region immer mehr Menschen auf den öffentlichen Nahverkehr aus. Die wichtigsten Strecken im Großraum werden dabei von der S-Bahn befahren, die zuletzt wieder zusätzliche Taktverstärkerzüge im Berufsverkehr einsetzte. Zufrieden ist mit dem Produkt dennoch kaum jemand, was neben der Pünktlichkeit vor allem an der nicht mehr zeitgemäßen Ausstattung der Züge. Wie sieht sie also aus, die S-Bahn der Zukunft?

Höherer Komfort ein Muss für Zukunftsfähigkeit

Rund 30 Minuten dauert es für Pendler aus Fürstenfeldbruck, bis sie am Morgen am Münchner Hauptbahnhof angelangt sind und von dort aus oftmals weitere Bahnen zum Zielort nehmen müssen. Diese Zeit zieht sich täglich für viele schier unendlich in die Länge. Das Handy und vielleicht die Tageszeitung sind die Begleiter, die einem auf den harten Sitzen zur Seite stehen. Zurecht könnte man an diesem Punkt die Frage stellen, ob es sich hierbei wirklich um das zukunftsfähige Transportmodell der Welt handeln soll. Abgesehen von Punkten wie Nachhaltigkeit ist es alternativlos, dass die S-Bahn in der Zukunft ein Produkt auf die Schiene bringt, das sich näher am Beispiel des großen Bruders ICE orientiert.

Casinos, Arbeitsplätze und Co.: Welche Funktionen sollte die S-Bahn bieten?

Pendler und andere Reisende wünschten sich in den letzten Jahren vor allem eines in der S-Bahn: WLAN. Selbst wenn das mobile Internet meist funktioniert, würde WLAN doch Vorteile für alle bringen, die ein geringeres Datenvolumen aufweisen oder ein kurzes Video zur Ablenkung schauen möchten. An diesem Punkt muss die Umgestaltung allerdings keineswegs aufhören. Ein einziger Unterhaltungswagen, der andere Fahrgäste nicht beeinträchtigt, könnte die Stimmung an Bord deutlich verbessern. Warum also nicht ein paar Spiele zur Verfügung stellen, an denen sich die Gäste versuchen können? Glücksspiele, wie sonst im Echtgeld Casino bekannt, eignen sich hierfür optimal, da sie nicht nur in München, sondern in ganz Deutschland eine hohe Beliebtheit genießen. Klassiker wie Roulette oder Blackjack bieten ebenso schnelle Runden wie Slotmaschinen. Außerdem liegen den traditionellen Spielen meist vergleichsweise simple Spielregeln zugrunde, weshalb sie sich sowohl für Anfänger, als auch für fortgeschrittene Spieler eignen. Wer sich lieber ohne Zuschauer beschäftigt, könnte dank WLAN auch sein Lieblingsspiel auf dem eigenen Handy oder Laptop spielen.

Neben Casino-Unterhaltung ist vor allem eine Entspannungszone ein Hauptaugenmerk der Passagiere. Zu oft artet die Bahnfahrt in Stress aus. Ein Wagen mit Relax-Sesseln wäre eine Möglichkeit. Die andere Option ist, zur allgemein bequemeren Bestuhlung zurückzukehren, die Züge in der Vergangenheit oft auszeichnete. Ansonsten würde der S-Bahn Deutschlands in Zukunft vor allem eine Ausweitung der Verbindungen helfen. Auch wenn dies vor allem zum Berufsverkehr immer wieder einmal geschieht, bestehen noch nicht genug Gründe, um alle Autofahrer von der Straße zu locken. Vielleicht ist für sie ein Argument, Arbeitsplätze im Zug bereitzustellen. So kann ein internationales Projekt bereits am frühen Morgen vor der Ankunft bearbeitet oder eine offene Aufgabe während der Heimkehr in Richtung Fürstenfeldbruck abgeschlossen werden. Arbeitsplätze ließen sich bereits heute gut in den Zug integrieren, indem man Anschlüsse für Laptops oder Klapptische wie in den ICE´s einbaut. Die Zukunft der S-Bahn wird wohl auch in den kommenden Jahren nicht ganz so wie erhofft aussehen. Während das Potenzial zumindest für Entwicklungen wie WLAN vorhanden ist, müssen Casino und Relax-Sessel sich noch etwas gedulden. Die Frage ist, wie lange.

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