Im Fair Weltladen wurde diese Woche die Olchinger Handysammelaktion vorgestellt.
ak
Olching - Im Fair Weltladen wurde diese Woche die Olchinger Handysammelaktion vorgestellt. Bis Ende Januar werden gebrauchte Handys gesammelt, die Daten werden unwiderruflich gelöscht und die Telefone dann verkauft. Kaputte Handys werden entweder repariert oder dienen als Ersatzteilspender. Unbrauchbare Handys werden recycelt, aus ihnen werden das wertvolle Coltan und Gold gewonnen. Karlheinz Brunner, der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerks, stellte die gemeinsamen Aktion der Kolpingfamilien und von Missio vor. Mit dem Erlös kann die Situation der Menschen im Osten des Kongos verbessern werden. Es wird ein Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen geleistet. Das Coltan wird dort, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut. Die Menschen, die diese Stoffe aus dem Boden holen, sind schlimmster Gewalt ausgesetzt. Viele Menschen fliehen deshalb in andere Provinzen des Kongo oder in die Nachbarländer.

Mit den Erlösen unterstützt das Kolpingwerk die Bewusstseinsbildung um Fluchtursachen zu bekämpfen. Missio finanziert ein Traumazentrum im Osten des Kongo. An der Aktion in Olching beteiligen neben der Kolpingfamilie auch die katholische Kirche, die Stadt, die Agenda 21, vier Läden und der TSV Geiselbullach-Neu Esting. Fast jeder hat ein oder mehrere Handys zuhause, die nicht mehr benutzt werden. In Deutschland gibt es etwa 124 Millionen nicht mehr gebrauchte Handys. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese Handys zu spenden und damit etwas Gutes zu tun.

Folgende Aufstellorte der Handyboxen gibt es bisher in Olching:
Fair Weltladen, Hauptstraße 11, Olching
Rathaus Olching, Rebhuhnstraße 18
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul, Olching
Katholische Pfarrkirche St. Elisabeth, Esting
Kolpinghaus Olching, Wolfstrasse
Jeanshouse, Olching, Nöscherplatz 6
Treffpunkt Wagener, Olching, Hauptstraße 20
Versicherungsbüro Marcel Gemmeke, Heckenstraße 2, Olching
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Laut Beobachtungen des NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ist heuer bundesweit ein Storchen-Rekordjahr zu verzeichnen, mit über 15.000 brütenden Paaren des Weißstorchs (Ciconia ciconia). Wie der Verband mitteilt, habe es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie mehr Brutpaare gegeben.

Fürstenfeldbruck – Vor kurzem feierte die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte sie alle Gratulanten gebeten, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen Spenden an das Hospiz Germering zu überweisen. Insgesamt 1.905 Euro sind so zusammengekommen.

Fürstenfeldbruck – Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler hat im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die fünf westlichen Bezirke der Landeshauptstadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“ zusammengeschlossen.

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.