Die Zahlen, die die Geschäftsführerin Beate Abel-Riemensperger bei der Mitgliederversammlung der VHS Gröbenzell vorlegt, sind beeindruckend
VHS Gröbenzell
Gröbenzell - Erwachsenenbildung in Gröbenzell hat einen Namen: Volkshochschule Gröbenzell! Die Zahlen, die die Geschäftsführerin Beate Abel-Riemensperger bei der Mitgliederversammlung vorlegt sind beeindruckend. Sieben Mitarbeiterinnen bieten ein Angebot mit 981 Veranstaltungen, dass von mehr als 15.000 Teilnehmern im Jahr gebucht wird. Dabei wird ein Umsatz von fast 1 Millionen Euro erzielt. Die hohe Qualität des Angebots und die große Akzeptanz verdankt die vhs vor allem auch ihren engagierten Dozenten. Die Einnahmen werden ungefähr zur Hälfte von den Teilnehmergebühren gedeckt. Außerdem bekommt die vhs Zuschüsse unter anderem vom Freistaat Bayern und der Gemeinde Gröbenzell. Auffällig ist in der Bilanz der starke Anstieg der Fördergelder im Integrationsbereich. Durch den Ausbau der Deutschkurse für Arbeitsmigranten und  Flüchtlinge, die an der Volkshochschule von den ersten deutschen Worten bis hin zur B2-Prüfung unterrichtet werden, haben sich die Zuwendungen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge  mehr als verdoppelt. Wie wichtig der Beitrag der vhs zur Integration in Gröbenzell ist, zeigt sich auch bei der Teilnahme an Veranstaltungen wie „Gröbenzell ist bunt“, Märchenlesungen der Deutschlernenden aus ihren Heimatländern in der Bücherei und dem obligatorischen Besuch im Rathaus, bei dem auch der Bürgermeister Martin Schäfer sich regelmäßig Zeit für ein erstes Kennenlernen nimmt. Ein weiterer Schwerpunkt der Volkshochschule ist die politische Bildung, die nicht immer leicht und locker daher kommen kann. Die Ausstellung „Die Weiße Rose“, die mit der Zeitzeugin Eva Hönigschmidt eröffnet wurde und der Vortrag von Christian Böser-Schnebel mit dem Titel „Streitet Euch!“ regen zur politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung an und gehörten zu den zentralen Veranstaltungen im Gesellschaftsbereich des vergangen Ja.
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