Im Dienste der regionalen Wirtschaftsförderung: die „Interior“-Organisatoren Harald Volkwein, Franz Höfelsauer und Markus Droth.
ak

„Aller guten Dinge sind drei“, sagt Harald Volkwein, Obermeister der Schreinerinnung im Landkreis Fürstenfeldbruck. Volkwein ist einer der drei Organisatoren der neuen Messe „Interior“, die vom 14. bis 16. März 2014 in der Tenne und teilweise auch im Außenbereich des Veranstaltungsforums am Kloster stattfinden wird.
Nachdem der erste Veranstalter der Vorgängermesse „Forum for best“ krankheitsbedingt das Handtuch werfen musste und der zweite insolvent wurde, haben die drei engagierten Initiatoren nun selbst das Ruder in die Hand genommen. Neben Harald Volkwein zählen KreishandwerkermeisterFranz Höfelsauer und Markus Droth, Hauptgeschäftsführer des Bund der Selbständigen in Bayern und Brucker Stadtratsmitglied, zu dem ehrenamtlichen Lenkungskreis. „Ohne externe Veranstalter können wir unseren Heimvorteil und unsere Kontakte voll nutzen“, ist man sich einig.
„Die Messe dient zur Wirtschaftsförderung für den Landkreis. Wir haben nicht den Zwang, gewinnorientiert zu arbeiten. Am Ende soll für uns eine schwarze Null stehen. Im Mittelpunkt steht die regionale Handwerkerschaft. Unsere Aussteller aus dem Landkreis sind die, die von der Messe profitieren sollen“, erläutert Droth.

Die Kernidee der vorangegangenen Messen, nämlich insbesondere der Innenausstattungsbereich in all seinen Facetten, soll diesmal neu entwickelt und ohne übergeordneten Veranstalter viel ortsbezogener und damit auch persönlicher umgesetzt werden. Dafür steht auch das Veranstaltungsforum als Ort des Geschehens.

Die „Interior“ als „Messe für Ambiente, Lifestyle und Innovationen“ umfasst fünf Bereiche: Der Bogen spannt sich von Inneneinrichtung über Genuss und Freude, Innovationen, Wohnaccessoires hin zu Lifestyle und Ambiente.
Zu besetzten sind rund 50 Standplätze im Innen- und zehn im Außenbereich. „Unsere Idealvorstellung ist es, diese Plätze mit Handwerkern und Anbietern aus dem Landkreis besetzen zu können“, erklärt Franz Höfelsauer.
Neben der Publikumsmesse mit freiem Eintritt ist ein kleines Unternehmerforum mit Fachkongress geplant. „Das Wirtschaftsministerium steht dem sehr positiv gegenüber, die Gespräche laufen aber noch“, verrät Droth.

Die Schrift des Logos ist bunt, fröhlich. Das buchstäbliche „i-Tüpfelchen“ ist ein blauer Schmetterling. „Der Schmettling steht für positiven, kraftvollen Wandel, für den Mut etwas Neues zu initiieren“, erklärt Markus Droth. In diesem Sinne: Packen wir’s an!

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Puchheim – Unter dem Motto „Hazánk Europa - unsere Heimat Europa“ feierte Puchheim am 16. April das Jubiläum der deutsch-ungarischen Städtepartnerschaften mit Nagykanizsa und Zalakaros.

Gilching - Läuft etwas komplett anders, als geplant, kann man den Kopf in den Sand stecken oder aber in die Hände spucken, die neue Herausforderung annehmen und versuchen, sie zu meistern.

Fürstenfeldbruck – Die Aktion „Azubis leiten eine Station“ wurde am Klinikum Fürstenfeldbruck Mitte April erstmals durchgeführt, so erfolgreich, dass eine Wiederholung schon gesetzt ist.

Fürstenfeldbruck – Ab sofort können Sportler, Spaziergänger und ihre Vierbeiner wieder kostenfrei Trinkwasser beim Wasserbrunnen am Betriebsgelände der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, beim Eingang zum Rothschwaiger Forst, nutzen.

Puchheim – Um die Artenvielfalt in Puchheim zu fördern und seltene Gemüsesorten zu bewahren, wurde im Jahr 2022 die Puchheimer Saatgutbibliothek als gemeinsames Projekt des Umweltbeirats und des Umweltamts ins Leben gerufen.

Fürstenfeldbruck – Ein Stück Badegeschichte muss aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Wasserrutsche der AmperOase wird nächste Woche, vom 20. bis 24. April, abgebaut und abtransportiert. Für die Dauer der Arbeiten bleibt der Durchgang zwischen dem Besucherparkplatz und Badeingang gesperrt.

Gilching – „Generell befindet sich der Einzelhandel im Umbruch“, erklärt Manfred Herz, Inhaber des Hobbyland/Baumarktes am Starnberger Weg in Gilching. Sorge bei vielen Einzelhändlern bereite allgemein der rasant wachsenden Online-Handel, durch den sich das Kundenverhalten massiv verändert habe. Herz: „Besonders auffallend ist dies im Nonfood-Bereich zu beobachten.

Geisenbrunn – Wann und wo genau einen der Pfeil des Amors trifft, lässt sich schwerlich vorhersagen. Dass dies aber in relativ hohem Alter passiert, ist ein Glücksfall, mit dem der 80-jährige Xaver Laußer aus dem Gilchinger Ortsteil Geisenbrunn nicht mehr gerechnet hat. Doch da begegnete ihm unverhofft und fern der Heimat seine Maria.