Die Stadt Fürstenfeldbruck betreibt im ehemaligen Hotel Hasenheide eine Unterkunft für obdachlose Menschen. Untergebracht sind dort derzeit vor allem Personen, die aus den Kriegsgebieten der Ukraine geflüchtet sind. Seit einem Jahr kümmert sich die CoronaNachbarschaftshilfe e.V. in Absprache mit der Stadt Fürstenfeldbruck um die Koordination im „Haus Hasenheide“ und Integrationsleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Stadt Fürstenfeldbruck betreibt im ehemaligen Hotel Hasenheide eine Unterkunft für obdachlose Menschen. Untergebracht sind dort derzeit vor allem Personen, die aus den Kriegsgebieten der Ukraine geflüchtet sind.
Amper-Kurier

Fürstenfeldbruck - Die Stadt Fürstenfeldbruck betreibt im ehemaligen Hotel Hasenheide eine Unterkunft für obdachlose Menschen. Untergebracht sind dort derzeit vor allem Personen, die aus den Kriegsgebieten der Ukraine geflüchtet sind. Seit einem Jahr kümmert sich die CoronaNachbarschaftshilfe e.V. in Absprache mit der Stadt Fürstenfeldbruck um die Koordination im „Haus Hasenheide“ und Integrationsleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Durch einen Rechtskreiswechsel am 1. Juni 2022 vom Asylrecht in das Sozialrecht veränderten sich die Zuständigkeiten und Abrechnungsmodalitäten für die Kosten derartiger Unterkünfte. Nachdem die Corona-Nachbarschaftshilfe Fürstenfeldbruck e.V. für ihre Tätigkeit in Vorleistung gehen muss, entstand ein gewisses finanzielles Defizit, das den Verein an seine Existenzgrundlage bringen könnte. Ein von Fraktionen eingereichter Dringlichkeitsantrag zur „Sicherstellung Finanzierung Asylarbeit im Haus Hasenheide“ wurde nach vorheriger Absprache im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung am 28. Februar diskutiert. Dabei bestätigte sich das bisherige Handeln der Stadtverwaltung.

Das Gremium hat dem Verein zugesichert, das Defizit bis Ende Mai 2023 zu übernehmen, um die geleistete gute Arbeit im „Haus Hasenheide“ auch weiterhin zu ermöglichen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Obdachlosenunterkunft müssen keinesfalls fürchten, dass das „Haus Hasenheide“ geschlossen wird.  Über im Raum stehende Summen, die im Rahmen der Haushaltsberatungen im Stadtrat am 28. Februar genannt wurden, wird angemerkt, dass es sich hier um ein mögliches Defizit handelt, das jedoch noch einer genaueren Betrachtung bedarf.

Derzeit kann dazu keine Aussage getroffen werden, da von der Corona-Nachbarschaftshilfe Fürstenfeldbruck e.V. noch keine Belege vorliegen. Eine noch ausstehende Kostenaufstellung seitens des Vereins wird dann von der Verwaltung aufbereitet und in der Sitzung des Ausschusses für Integration, Soziales, Jugend und Sport am 30. März 2023 vorgestellt werden. Auf dieser Basis soll dann eine Entscheidung über eine mögliche künftige finanzielle Unterstützung der Corona-Nachbarschaftshilfe Fürstenfeldbruck e.V. getroffen werden.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.

Fürstenfeldbruck – Die Stabsstelle „Öffentliche Mobilität“ im Landratsamt Fürstenfeldbruck hat zusammen mit der Grundschule Alling das Pilotprojekt „Bus-Pate“ gestartet, um im Rahmen der Bustrainings für Grundschulkinder das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Puchheim – Im Dezember lud Puchheims Erster Bürgermeister Norbert Seidl gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Daniela Schulte und Rosi Fischer, Leiterin des Mehrgenerationenhauses, anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts zu einem adventlichen Beisammensein ein.

Gilching – Relativ jung an Jahren ist der neu gegründete Verein „für Bildung und Freizeit von Kindern und Jugendlichen“ wie auch die jugendlichen Nutzer.

Gilching – Steht man kurz vor dem 65sten Lebensjahr, überlegt oft so manch Bürger, was bleibt, wenn ich mal nicht mehr bin? Diese Gedanken machte sich auch Thomas Sterr aus Gilching. Da er zudem Eigner eines rund 5000 Quadratmeter großen Grundstücks am Steinberg ist, wollte er dessen Verwendung nicht dem Zufall überlassen.

Fürstenfeldbruck – In einem Pressegespräch informierten Arnold Vitez von der Agentur Hendricks & Schwartz, die die Stadt Fürstenfeldbruck bei der Kommunikation zur Zukunft der B2 unterstützt, zusammen mit den Mitarbeiterinnen des städtischen Ressorts Öffentlichkeitsarbeit über den geplanten Bürgerentscheid zur Umwidmung der B2.

Puchheim – Wie fühlt es sich an, wenn man einen Notfallknopf drückt? Und wer spricht dann eigentlich am anderen Ende der Telefonleitung? Dr.