ak
Fürstenfeldbruck - Die leer stehende Grundschule am Niederbronner Weg kürzlich noch einmal zu Ausbildungszwecken. Doch diesmal waren es nicht Kinder, die dort Neues lernten, sondern fertig ausgebildete, einsatzfähige Rettungshunde und Vierbeiner, die das einmal werden wollen. Das große Gebäude bot den Aktiven der Rettungshundestaffel Fürstenfeldbruck ideale Ausbildungsmöglichkeiten, die sie bis in den Abend hinein nutzten.
Die erfahrenen Hunde suchten ganz auf sich gestellt das komplette Gebäude nach den vorher dort versteckten Personen ab. Frauchen oder Herrchen blieben einfach an der Eingangstür stehen und warteten bis nach ein paar Minuten lautes Bellen einen Fund signalisierte. Diese enorme Selbstständigkeit und die nötige Ausdauer wollen allerdings Schritt für Schritt gelernt sein. Hunde, die erst am Beginn an ihrer Karriere stehen, bekamen nur einen oder zwei Räume zugewiesen, in denen sie mit sichtbarer Begeisterung nach menschlicher Witterung suchten. Groß war die Freude bei ihnen, sobald sie jemanden, etwa in einem Schrank, lokalisierten. Kein Wunder, denn wenn ein Rettungshund eine Person findet, gibt es für ihn immer eine ganz besondere Belohnung, ganz auf den Geschmack des einzelnen Hundes abgestimmt. Von Wiener Würstchen bis Leberwurst aus der Tube war auch dieses Mal alles geboten. Denn schließlich suchen die Lebensretter mit der kalten Schnauze beim Training wie auch im Ernstfall nicht aus sozialer Einstellung nach vermissten oder verschütteten Personen. Egal ob es um die demenzerkrankten ältere Dame geht, die von einem Spaziergang nicht mehr ins Seniorenheim zurückgekommen ist, oder nach einer Gasexplosion ein Sucheinsatz nötig ist. Für die Hunde ist es jedes Mal ein großer Spaß, ihre unersetzliche Nase einzusetzen und sie erwarten immer eine tolle Belohnung, wenn sie ihre Aufgabe gemeistert haben.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.