Größere Umbaumaßnahmen am bestehenden Kino, als die bisher beschlossenen, sind nach Auffassung der IG-Vertreter nicht notwendig.
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Fürstenfeldbruck - Auf  Einladung des Ortsvorsitzenden Andreas Lohde diskutierten die Mitglieder des Ortsvorstandes und der Fraktion der Brucker CSU mit den Vertretern der „IG-Kino“. Wenige Tage zuvor hatte die CSU den neuen Vorstand des  „Fördervereins Lichtspielhaus“ zur Konzeptvorstellung zu Gast. Die „IG-Kino“ wurde vertreten durch Dr. Claudia Greppmair ihren Mann Josef Greppmair und Dr. Richard Bartels. Die Interessengemeinschaft hatte sich gegründet, weil sich unterschiedliche Auffassungen von Realisierung und Betrieb des Kinos im Vergleich zum „Förderverein Lichtspielhaus“ entwickelt haben. Begleitet wurden die Vertreter der IG-Kino von Markus Eisele, der mit dem „Arena“ und dem „Monopol“ zwei Kinos in München betreibt, die regelmäßig Auszeichnungen des Filmförderfonds Bayern oder der Stadt München erhalten.  Eisele sieht die Möglichkeit das Lichtspielhaus als Arthouse- Kino zu erhalten und vermittelte den Gremiumsmitgliedern ein realistisches Bild, wie dies zu schaffen sei. An 25 Tagen im Monat ist Kinobetrieb geplant. Das Filmtheater soll aber auch für andere Veranstaltungen, wie Lesungen oder Konzerte zur Verfügung stehen. Ein Tag im Monat stünde der Stadt zur freien Verfügung. „Sie wählen – wir spielen“  wäre ein zusätzliches Angebot für die Besucher, wie Herr Greppmair  anführte.  Fraktionsmitglied Simone Görgen sieht die Synergien, die  bestünden, wenn ein Kinobetrieb im Verbund mit anderen Filmtheatern besteht. Im Gegensatz zum „Förderverein Lichtspielhaus“ der von durchschnittlich 15 Besuchern pro Vorstellung für einen rentabeln Betrieb ausgeht,  rechnet die „IG-Kino“ mit  25 Zuschauern. Grundsätzlich sollen sowohl digitale, als auch analoge Filme werden den Cineasten präsentiert werden können.  Größere Umbaumaßnahmen am bestehenden Kino, als die bisher beschlossenen,  sind nach Auffassung der IG-Vertreter nicht notwendig. Für den Schatzmeister des CSU-Ortsverbandes, Manfred Hollenbach, sind die Zahlen der „IG-Kultur“ plausibel gerechnet.  Dennoch „die Stadt müsste sich auch hier in der Anfangsphase, bis sich die Wiederbelebung des Lichtspielhauses herumgesprochen hat auf ein jährliches Defizit einstellen“, meint Andreas Lohde.  Hierüber sind sich die Vertreter von Fraktion und Ortsvorstand jedoch einig.
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