Die zahlreichen Fördermitglieder des BRK im Landkreis Fürstenfeldbruck ermöglichen dem Ehrenamt, ihre freiwillige Arbeit gut und den heutigen Zeiten angemessen durchzuführen. So konnte durch die regelmäßigen Spendengelder u.a. eine neue mobile Wache angeschafft werden.
BRK Fördermitglieder machen den Unterschied – mehr als 120.000 Euro für den Fuhrpark des Ehrenamtes gespendet
BRK Fürstenfeldbruck

Fürtstenfeldbruck - Die zahlreichen Fördermitglieder des BRK im Landkreis Fürstenfeldbruck ermöglichen dem Ehrenamt, ihre freiwillige Arbeit gut und den heutigen Zeiten angemessen durchzuführen. So konnte durch die regelmäßigen Spendengelder u.a. eine neue mobile Wache angeschafft werden. Sie ersetzt das mehr als 25 Jahre alte Modell und sorgt nun dafür, dass die Menschen im Landkreis bei Veranstaltungen zeitgemäß versorgt werden können. Daneben sind zwei weitere Fahrzeuge finanziert worden, die den Bereitschaften des BRK zur Verfügung stehen. Das Bayerische Rote Kreuz ist als Wohlfahrtsverband auf Spendengelder angewiesen. „Das Rote Kreuz ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, dies bedeutet aber nicht, dass wir uns ausschließlich über Zuschüsse des Staates oder durch Krankenkassen finanzieren“, so Rainer Bertram Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuz in Fürstenfeldbruck.

Gerade im Bereich des Ehrenamtes sind Spenden wichtig. Die regelmäßigen SpenderInnen vertrauen darauf, dass diese Gelder auch gut eingesetzt werden. „Die aktuellen Beispiele zeigen, dass unsere Spenden in Form von Fördermitgliederbeiträgen so eingesetzt werden, dass sie der Bevölkerung auch zu Gute kommen“ so Michael Schaefer, ehrenamtlichen Kreisbereitschaftsleiter des BRK.  „Unsere alten mobilen Wachen leistete uns mehr als 25 Jahre gute Dienste, konnte aber seit 2018 nicht mehr für Sanitätsdienste eingesetzt werden, da sie nicht mehr den Anforderungen an aktuelle Versorgungsmaßnahmen entsprach“, so Michael Schaefer weiter.

Und so wurde das Geld der Fördermitglieder gut eingesetzt. Die Bereitschaften haben gut 50.000 Euro aus Spendengeldern für eine neue Wache ausgeben. Sie ist nun als modernes Einsatzmittel bei Veranstaltungen im Landkreis unterwegs und die ehrenamtlichen HelferInnen sorgen für eine optimale Betreuung im Sanitätsdienst. Neben der neuen mobilen Wache sind zwei weitere Fahrzeuge über Spendengelder finanziert worden. Für den Helfer vor Ort in Althegnenberg und für den Katastrophenschutz konnten zwei Ford Kuga finanziert werden. Auch hier wurden Gelder aus den Fördermitgliederbeiträgen in Höhe von mehr als 70.000 Euro verwendet sowie Förderungen der Gemeinden Althegnenberg, Adelshofen, Mittelstetten, Mammendorf, Oberschweinbach und Hattenhofen.

Beide Fahrzeuge entsprechen den heutigen Anforderungen an Einsätze im Bereich des Ehrenamtes und sorgen auch so wieder für eine optimale Betreuung der Menschen im Landkreis. Der Helfer vor Ort ist beispielsweise eine Einrichtung des BRK, der die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsdienstes überbrücken kann, wenn die Entfernung zum Einsatzort eine längere Anfahrtszeit erfordert. Die Minuten, die durch einen Helfer vor Ort eingespart werden, können Leben retten. Insgesamt haben die Fördermitglieder in den vergangenen vier Jahren eine Gesamtsumme alleine an Einsatzfahrzeugen von über 250.000 Euro finanziert  und so geholfen, das Ehrenamt im Landkreis Fürstenfeldbruck zu stärken und damit die Versorgung der Bevölkerung zu sichern.

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