Gute Nachrichten der Stadtwerke beim 14. Treffen des Regionalbeirats
Stadtwerke Fürstenfeldbruck
Schöngeising - Am vergangenen Mittwoch fand in Schöngeising das jährliche Treffen des Regionalbeirats der Stadtwerke Fürstenfeldbruck statt. Neben dem intensiven Erfahrungs- und Gedankenaustausch zu aktuellen Themen der Energiebranche wurde am Laufwasserkraftwerk Schöngeising anlässlich des 125-jährigen Bestehens eine Gedenktafel enthüllt. „Der Bau des Wasserkraftwerks im Jahr 1892 durch Oskar von Miller war die Geburtsstunde der Stadtwerke und der Beginn der Erzeugung von klimafreundlichem Strom zugleich“, so Enno W. Steffens, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck.
 
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien war ein zentrales Thema bei der anschließenden Tagung. Steffens zog eine positive Bilanz über die Entwicklung in den vergangenen Jahren. Der Anteil der Erzeugung aus erneuerbaren Energien im Netzgebiet der Stadtwerke lag im Jahr 2016 bei 42,75 Prozent. Dieser Strom stammt zum Großteil aus Fotovoltaik- und Biomasseanlagen. Zuletzt sorgte auch die Windkraft für einen weiteren Anstieg des Anteils von grünem Strom. Steffens bedauerte, dass vonseiten des Gesetzgebers keine einheitliche Linie zu erkennen sei, wie die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende künftig umgesetzt werden soll. Bei der Präsentation des Geschäftsberichts 2016 zog der Stadtwerke-Chef nochmals Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr. Erfreulich sei zunächst das positive Gesamtergebnis in Höhe von 1,626 Millionen Euro. Darüber hinaus waren der Ausbau des Erdgasvertriebs, die Übernahme des Stromnetzes in Wörthsee sowie die sehr guten Ergebnisse der beiden Windräder in Mammendorf und Malching zentrale Themen. Gute Nachrichten gab es auch beim Projekt „Neubau der Unternehmenszentrale“. Nach dem erfolgten Spatenstich im Juli läuft der Bau derzeit nach Plan, sodass Steffens weiter mit einem Einzug im ersten Quartal 2019 rechnet. Das sei nicht nur ein wichtiger Meilenstein für alle Mitarbeiter. Auch die Kunden würden von den zahlreichen Vorteilen, wie einer verbesserten Kommunikation sowie schnelleren und reibungslosen Prozessen, profitieren. Darüber hinaus wurden das Thema Smart Metering sowie die Vergabe der Fördergelder behandelt.
 
Seit 2004 trifft der Regionalbeirat der Stadtwerke Fürstenfeldbruck einmal im Jahr zusammen. Neben dem Geschäftsführer der Stadtwerke, werden dort alle 23 Gemeinden, in denen die Stadtwerke Fürstenfeldbruck ein Stromversorgungsnetz betreiben, durch ihre Bürgermeister vertreten. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Beratung über die Entwicklungen auf dem Energiesektor und der Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern. Ein weiterer Schwerpunkt ist, die beschlossene Energiewende im Rahmen einer kommunal übergreifenden Klimapolitik auf Basis regional erzeugter und umweltfreundlicher Stromgewinnung voranzutreiben. Dazu entscheidet der Beirat über die Vergabe von Fördermitteln, die von den Stadtwerken Fürstenfeldbruck für Maßnahmen der energetischen Sanierung, Energieeinsparung oder für umwelt- und klimafreundliche Wärmekonzepte ausgeschüttet werden.
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