Im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) werden die ersten elektronischen Fahrscheine auf Chipkarten ausgegeben. Deutsche Bahn (DB)/S-Bahn München und Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) stellen alle bestehenden Abonnements im MVV vom Papierfahrschein auf die neue Chipkarte um.
Im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) werden die ersten elektronischen Fahrscheine auf Chipkarten ausgegeben.
Amper-Kurier

München - Im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) werden die ersten elektronischen Fahrscheine auf Chipkarten ausgegeben. Deutsche Bahn (DB)/S-Bahn München und Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) stellen alle bestehenden Abonnements im MVV vom Papierfahrschein auf die neue Chipkarte um. Die elektronische Fahrkarte bringt vor allem mehr Service und mehr Sicherheit – ohne Aufwand für die Fahrgäste.

Nach einer gemeinsamen Planungs- und Projektphase der Partner im Verbund werden nun von DB und MVG sukzessive die ersten elektronischen Fahrscheine auf Chipkarten an Abonnement-Kunden versandt. In den nächsten Monaten erhalten alle Abonnement-Kunden der beiden Verkehrsunternehmen die Chipkarte automatisch zugestellt. Ab wann die Chipkarte dann tatsächlich als Fahrkarte einzusetzen ist, erfahren die Abonnenten im Schreiben, das sie mit Zusendung ihrer Chipkarte erhalten. Es startet die Deutsche Bahn. Sie lässt ihren Kunden die neuen Chipkarten in einzelnen Chargen zwischen April und Oktober zukommen. Die Münchner Verkehrsgesellschaft beginnt dann Mitte des Jahres mit einem Versand an rund 2.300 Kunden. Im Anschluss werden alle Abonnenten der MVG ihre neue Chipkarte erhalten.

Die Vorteile der neuen Chipkarte liegen dabei auf der Hand: Ist die Chipkarte einmal verschickt, ist sie bis zu fünf Jahre gültig und auch bei Änderungen des Abos ist kein erneuter Versand erforderlich – Kunden können ihre neue oder geänderte IsarCard dann zum Beispiel an Fahrkartenautomaten mit dem (((e-Logo selbst auf die Chipkarte laden. Wer zum Beispiel über ein übertragbares Zeitkartenabo verfügt, benötigt künftig nicht mehr jeden Monat ein neues Ticket. Einmal gebucht, gilt das Zeitkartenabo das ganze Jahr über – und kann mit der Weitergabe der Abo-Chipkarte bequem von mehreren Personen genutzt werden. Bei Verlust oder Diebstahl kann die Chipkarte gesperrt und eine Ersatzkarte ausgestellt werden.

Kategorie
Tags

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Mit dem Start des regionalen Bikesharing-Systems „MyRadl“ sind die in den vergangenen Jahren im Landkreis Fürstenfeldbruck aufgebauten Mobilitäts- und Radpunkte jetzt vollständig ausgestattet.

Fürstenfeldbruck/Emmering – Bei wunderschönem Wetter war die Gedenkveranstaltung zur Feier des über 80 Jahre währenden Friedens in unserer Heimat sichtlich gelungen – musikalisch untermalt von der Stadtkapelle Fürstenfeldbruck.

Maisach – Bürgermeister Hans Seidl freut sich: Das lokale Freibad ist bereit für die Besucherschar. „Die Wassertemperatur ist angenehm warm“, gibt er zufrieden kund. Die Rutsche überzeugt das Gemeindeoberhaupt ebenfalls. Freibad-Referent Max Schmid (rechts) gibt ebenfalls grünes Licht. Diesen Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, 14.

Puchheim – An einem seiner letzten Arbeitstage wurden Armin und Carola Beck im Haus der Begegnung von Erstem Bürgermeiste Norbert Seidl als „Beste Nachbarn“ ausgezeichnet. Die Ehrung fand in kleinem Kreis statt und wurde im Anschluss bei einer gemütlichen Runde mit Kaffee und Kuchen fortgesetzt.

Fürstenfeldbruck – Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck und die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck GmbH (WBG) haben nun den Vertrag für ein neues gemeinsames Wohnungsbauprojekt unterzeichnet.

Puchheim – Während der Pfingstferien gelten für das Puchheimer Schwimmbad, Gernerplatz 2, die nachstehenden Öffnungszeiten. Samstag, 23. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 24. Mai und Montag, 25. Mai: geschlossen, Dienstag, 26. Mai, Mittwoch, 27. Mai und Donnerstag, 28. Mai: 12 bis 19 Uhr, Freitag, 29. Mai und Samstag, 30. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 31.

Maisach – „Das ist ja eine wunderbare Aktion“, oder „Toll, was ihr da macht!“, lobten staunend einige Passanten, als sie Anfang Mai an der Maisacher Bahnunterführung vorbeikamen.

Olching – Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Fürstenfeldbruck warnt davor, in der Natur herumliegende tote Tiere oder anderes Verdächtiges wie z.B. Kadaverreste oder Köder anzufassen.