Rodungen entlang der Güterbahnstrecke nördlich von Gröbenzell.
ak
Gröbenzell – Nachdem in den vergangenen Wochen eine ganze Reihe von Bürgern sich über Rodungsmaßnahmen der Bahn entlang der Güterbahnstrecke nördlich von Gröbenzell erregt hatten, kam es kürzlich zu einer gemeinsamen Ortsbesichtigung von Vertretern der Grünen, des Bundes Naturschutz und den Verantwortlichen der DB-Tochter DB Fahrwegdienste.
Die DB begründet ihre Maßnahmen zur Entfernung von Bäumen und Sträuchern mit der Sicherheit des Bahnkörpers und der Hochspannungsleitung. In dem Bereich der Güterbahnstrecke nördlich Gröbenzells sei seit Jahrzehnten die Vegetation nicht zurückgeschnitten worden, daher habe man dies nun in sehr umfassendem Maß vornehmen müssen. Grüne und Bund Naturschutz kritisierten, dass die Öffentlichkeit nicht vorab informiert worden sei und dass auch Sträucher und standortangepasste Trockenvegetation erdbodengleich entfernt worden seien, zumal es sich teilweise um kartierte Biotopflächen handelt. Es wurde aber anerkannt, dass die DB ihre Strecken vor Schäden durch aufs Bahngleis stürzende Bäume sichern müsse.
Bei der Besichtigung wurde seitens der Bahn in Aussicht gestellt, dass entlang der Gleise künftig in jährlichem Abstand aufkeimende Gehölze zurückgeschnitten würden, um den Aufwuchs von Großbäumen entlang der Gleiskörper zu verhindern. Die bodennahe Vegetation sowie die Sträucher und damit alle Kleinlebewesen sollen verschont und erhalten bleiben.
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