Die CSU im Landkreis geht mit einem bewährten Team in die anstehenden Wahlen zu Landtag und Bezirkstag. Bei der Aufstellungsversammlung in Germering nominierten die Delegierten der CSU aus dem Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost den amtierenden Landtagsabgeordneten Benjamin Miskowitsch sowie die ebenfalls amtierende Bezirksrätin Gabriele Off-Nesselhauf zu ihren Kandidaten.
v.l: Landrat Thomas Karmasin, Gabriele Off-Nesselhauf, Benjamin Miskowitsch und Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler
CSU

Germering– Die CSU im Landkreis geht mit einem bewährten Team in die anstehenden Wahlen zu Landtag und Bezirkstag. Bei der Aufstellungsversammlung in Germering nominierten die Delegierten der CSU aus dem Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost den amtierenden Landtagsabgeordneten Benjamin Miskowitsch sowie die ebenfalls amtierende Bezirksrätin Gabriele Off-Nesselhauf zu ihren Kandidaten. Miskowitsch erhielt über 97 Prozent der abgegebenen Stimmen, Off-Nesselhauf sogar 100 Prozent. Die Wahlen zu Landtag und Bezirkstag finden im Herbst 2023 statt.

Die Versammlung fand im Germeringer Cineplex-Kino statt. Daher verzichteten die beiden Kandidaten auf die üblichen Reden, sondern gaben mittels Video Einblicke in ihre politische Arbeit und das Privatleben. Miskowitsch, der 2018 zum ersten Mal in den Landtag einzog, hob in dem Video insbesondere seine Arbeit im Wirtschaftsausschuss und als Digitalpolitiker hervor. In den kommenden Jahren möchte der 38-jährige den Wirtschaftsstandort stärken, Familien im Mittelpunkt stellen, Verwaltungsprozesse vereinfachen sowie neue Technologien wie den Wasserstoff unterstützen.

Für den Landkreis bezeichnete er den viergleisigen Ausbau der S4 sowie die weitere Entwicklung des Fliegerhorst-Areals in Fürstenfeldbruck als wichtigste Aufgaben. Hier sei man in den vergangenen Jahren große Schritte vorangekommen, die erfolgreiche Umsetzung sei absehbar. Miskowitsch gab auch Einblicke in sein Privatleben: Als Vater eines 13 Monate alten Sohnes kenne er die Herausforderungen junger Familien aus eigenem Erleben. Außerdem bezeichnete er Mammendorf als seine Heimat, er habe die Bodenhaftung nicht verloren und wisse als stellvertretender Kreisvorsitzender des Roten Kreuzes um die Probleme der Menschen vor Ort. „Ich möchte als junger Vater den Wählerinnen und Wählern ein Angebot machen als jemand, der mitten im Leben steht, der das Ehrenamt und die heimische Wirtschaft kennt und seit Geburt im Landkreis verwurzelt ist“, so Miskowitsch.

Ministerpräsident Markus Söder lobte Miskowitsch in einer Video-Grußbotschaft als jungen Stürmer, der ein ganz starker sei, für Digitalisierung stehe, die Leute mitnehme und sich vielfältig für das Ehrenamt engagiere. Landrat Thomas Karmasin hob hervor, dass Miskowitsch viele Fördermittel und -gelder in den Landkreis geholt habe. Maisachs Bürgermeister Hans Seidel sagte, die Wertschätzung an der Basis für den amtierenden Landtagsabgeordneten sei sehr groß, er habe alle Erwartungen erfüllt und teilweise übertroffen. Bei der anschließenden Wahl erhielt er 97,5 Prozent der gültigen Stimmen.

Die seit 2013 amtierende Bezirksrätin Gabriele Off-Nesselhauf bezeichnete im Vorstellungsvideo die Arbeit im Bezirkstag als spannende und vielfältige Aufgabe, die Arbeit im Parlament von Oberbayern liege ihr sehr am Herzen. Sie hob ihren Einsatz für die „Schwächsten der Gesellschaft“ hervor, es sei eine wunderbare Aufgabe, für Hilfebedürftige da zu sein. „Solidarität ist eines der wichtigsten Dinge, die es gibt“, so Off-Nesselhauf. Als Ziel für die kommenden Jahre nannte sie den Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Der Umgang mit psychisch erkrankten Personen muss alltäglicher werden. Wir brauchen ein selbstverständliches Miteinander.“ Zudem wolle sie sich weiterhin für die im Landkreis ansässigen Heimat- und Brauchtums-Vereine einsetzen. Dem Denkmalschutz komme eine besondere Rolle zu.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner nannte Off-Nesselhauf per Videobotschaft eine „echte Bereicherung“, sie engagiere sich auf vielfältige Weise. Kreisrat Hubert Ficker sagte, die Germeringerin sei besonders Heimatverbunden und nah am Bürger. Off-Nesselhauf habe die Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen und zeige besondere Leidenschaft dabei, anderen zu helfen. Die Delegierten wählten die amtierende Bezirksrätin anschließend mit 100 Prozent erneut zur Kandidatin. Off-Nesselhauf versprach daraufhin, sich mit der gleichen Hartnäckigkeit und Ausdauer wie bisher für die Themen und die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck einzusetzen.

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