"Der Landkreis Fürstenfeldbruck erhält im Jahr 2017 rund 2,3 Mio Euro mehr als im Vorjahr", teilt Landtagsabgeordneter Reinhold Bocklet mit.
ak
Landkreis - „Im kommenden Jahr fließen 46.391.908 Euro aus den Schlüsselzuweisungen in den Landkreis Fürstenfeldbruck“, teilt Landtagsabgeordneter Reinhold Bocklet mit. Damit liegen die Schlüsselzuweisungen für 2017 um 4.036.476 Euro über denen des Vorjahres. Die kreisangehörigen Gemeinden erhalten zusammen 16.614.400 Euro, der Landkreis 29.777.508 Euro.
 
Die Schlüsselzuweisungen sind die wichtigste staatliche Zahlung im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches. So werden die Kommunen im Landkreis Fürstenfeldbruck an den Steuereinnahmen des Freistaats beteiligt. Berechnungsgrundlage für die Zuweisung sind die Steuereinnahmen der betreffenden Kommunen aus dem Jahr 2015. Da diese sich von Jahr zu Jahr unterschiedlich entwickeln, schwanken auch die staatlichen Schlüsselzuweisungen.
 
So erhält der Landkreis Fürstenfeldbruck im Jahr 2017 rund 2,3 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Auch Adelshofen, Althegnenberg, die Großen Kreisstädte Fürstenfeldbruck und Germering, Grafrath, Landsberied, Maisach, Mittelstetten, Moorenweis und Oberschweinbach schneiden im nächsten Jahr besser ab, während in 2017 die Stadt Olching mit 2.719.800 Euro insgesamt 756.308 Euro weniger erhält. Gröbenzell bekommt im nächsten Jahr nichts. Die Stadt Puchheim geht auch im nächsten Jahr dank ihrer großen Gewerbesteuerkraft leer aus, ebenso Alling und Mammendorf.
 
Insgesamt steigen die Schlüsselzuweisungen im kommenden Jahr bayernweit auf rund 3,37 Milliarden Euro. Das sind über 4 Prozent mehr als im Vorjahr 2016. Landtagsvizepräsident Bocklet: „Die Rekordschlüsselzuweisungen des vergangenen Jahres werden damit noch einmal übertroffen. Vor allem Gemeinden mit einer schwachen Steuerkraft können ihre allgemeinen Verwaltungshaushalte damit nachhaltig stärken. Die Gemeinden und Landkreise können frei über die Verwendung der Schlüsselzuweisungen entscheiden.“ Das Volumen des Kommunalen Finanzausgleichs für das kommende Jahr beläuft sich insgesamt auf rund 8,9 Mrd. Euro. Das ist ein neuer Höchststand des kommunalen Finanzausgleichs gegenüber 8,56 Mrd. Euro im Vorjahr.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.