Im Klinikum Fürstenfeldbruck freut man sich über die Zusammenarbeit mit zwei neuen Belegärzten: Dr. Henrik Rebhan, Dr. Mohammed Massarue und Chefarzt Dr. Moritz Schwoerer (v. li. n. re.)
ak
Fürstenfeldbruck/Germering/Gilching – Seit einem halben Jahr sind die Belegärzte Dr. Mohammed Massarue und Dr. Henrik Rebhan in der Frauenklinik am Klinikum Fürstenfeldbruck tätig. Zeit also für ein Pressegespräch und eine Bilanz, die durchweg positiv ausfällt. Neben dem Betrieb ihrer Frauenarztpraxen können die beiden Belegärzte stationäre Leistungen, wie Entbindungen oder Operationen, im Krankenhaus erbringen. Die Frauenklinik ist also um die Belegabteilung operative Gynäkologie und Geburtshilfe erweitert worden, mit „nahezu Null Problemen“, freut sich der Vorstand der Klinikbetriebsleitung, Alfons Groitl. Nach einer intensiven und kommunikativen Vorbereitung verlaufe die jetzige Zusammenarbeit mit Hebammen, anderen Ärzten und dem Pflegepersonal hervorragend. Die Belegärzte sind in der Lage, ihre Patientinnen durchgehend zu betreuen – das bedeutet für schwangere Frauen eine persönliche Begleitung über die gesamte Schwangerschaft, von der Vorsorge bis zu Entbindung und Nachsorge. Für den seltenen Fall, dass der behandelnde Belegarzt zur Entbindung nicht sofort in der Klinik sein kann, ist die Versorgung bis zu seinem Eintreffen durch das geburtshilfliche Team der Kreisklinik sichergestellt.

Der 56-jährige Dr. Mohammed Massarue ist verheiratet und hat drei Kinder, er betreibt seit 2004 eine Facharztpraxis für Gynäkologie und Geburtshilfe in Germering und war früher Belegarzt in der Wolfart-Klinik in Gräfelfing, deren Geburtshilfeabteilung jedoch geschlossen werden musste. Dr. Henrik Rebhan, ebenfalls Familienvater mit drei halbwüchsigen Kindern, hat sich 2005 mit einer Frauenarztpraxis in Gilching selbständig gemacht. Auch er war u.a. in der Wolfart-Klinik tätig. Der 49-Jährige ist nach eigenen Aussagen „Geburtshelfer mit Herz und Blut“. Nachdem einige Kliniken um die beiden Belegärzte regelrecht gebuhlt hätten, sind er und sein Kollege froh, dass die Wahl auf Fürstenfeldbruck gefallen ist, einer „gut strukturieren Klinik“ mit netten und kompetenten Mitarbeitern und der räumlichen Nähe zu ihren Praxis- und Wohnorten. Chefarzt und Ärztlicher Direktor Dr. Moritz Schwoerer legt ebenfalls viel Wert auf die kollegiale Atmosphäre zwischen seinem Team und den beiden neuen Belegärzten, im Sinne eines umfangreichen Betreuungsangebots für die Patientinnen. Auch die schwierige Situation der Hebammen im Hinblick auf Freiberuflichkeit und Versicherungsschutz wurde angesprochen. In Fürstenfeldbruck, so Chefarzt Schwoerer, sei man mit sieben „sehr engagierten“ Hebammen recht gut versorgt. Die Kaiserschnittrate liegt mit 24% deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 32%, und die rund 650 Geburten pro Jahr in der hiesigen Klinik werden nach vorsichtigen Schätzungen weiterhin zunehmen. Für Letzteres dürften auch die beiden neuen Belegärzte im positiven Sinne mitverantwortlich sein.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Maisach – Am Feiertag Christi Himmelfahrt, 14. Mai, beginnt in diesem Jahr in Maisach die Badesaison, bei einer Wassertemperatur von angenehmen 24 Grad. Die Gemeindeverwaltung wünscht allen Badegästen viel Spaß und gute Erholung im Freibad.

Puchheim – Unter dem Motto „Hazánk Europa - unsere Heimat Europa“ feierte Puchheim am 16. April das Jubiläum der deutsch-ungarischen Städtepartnerschaften mit Nagykanizsa und Zalakaros.

Gilching - Läuft etwas komplett anders, als geplant, kann man den Kopf in den Sand stecken oder aber in die Hände spucken, die neue Herausforderung annehmen und versuchen, sie zu meistern.

Fürstenfeldbruck – Die Aktion „Azubis leiten eine Station“ wurde am Klinikum Fürstenfeldbruck Mitte April erstmals durchgeführt, so erfolgreich, dass eine Wiederholung schon gesetzt ist.

Fürstenfeldbruck – Ab sofort können Sportler, Spaziergänger und ihre Vierbeiner wieder kostenfrei Trinkwasser beim Wasserbrunnen am Betriebsgelände der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, beim Eingang zum Rothschwaiger Forst, nutzen.

Puchheim – Um die Artenvielfalt in Puchheim zu fördern und seltene Gemüsesorten zu bewahren, wurde im Jahr 2022 die Puchheimer Saatgutbibliothek als gemeinsames Projekt des Umweltbeirats und des Umweltamts ins Leben gerufen.

Fürstenfeldbruck – Ein Stück Badegeschichte muss aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Wasserrutsche der AmperOase wird nächste Woche, vom 20. bis 24. April, abgebaut und abtransportiert. Für die Dauer der Arbeiten bleibt der Durchgang zwischen dem Besucherparkplatz und Badeingang gesperrt.

Gilching – „Generell befindet sich der Einzelhandel im Umbruch“, erklärt Manfred Herz, Inhaber des Hobbyland/Baumarktes am Starnberger Weg in Gilching. Sorge bei vielen Einzelhändlern bereite allgemein der rasant wachsenden Online-Handel, durch den sich das Kundenverhalten massiv verändert habe. Herz: „Besonders auffallend ist dies im Nonfood-Bereich zu beobachten.