Generalleutnant Dieter Naskrent (r.) und Brigadegeneral Michael Traut (l.) schreiten zu Beginn des Appells die Front ab
Eduard Wagner
Fürstenfeldbruck - Für 49 Offizieranwärter und 9 Offizieranwärterinnen hieß es am 2. August Abschied nehmen von „Fursty“ und dem „Blauen Palais“. Sie absolvierten erfolgreich den 93. Offizierlehrgang des militärfachlichen Dienstes der Luftwaffe. Ausgezeichnet wurde Frau Oberfähnrich Elisabeth Schöneberg als Lehrgangsbeste. Sie erhielt den Bestpreis des Stellvertreters des Inspekteurs der Luftwaffe. Generalleutnant Dieter Naskrent gratulierte den angehenden Luftwaffenoffizieren zur bestandenen Offizierprüfung. „Widmen Sie sich Ihren künftigen Aufgaben mit Stolz und mit vollem persönlichem Einsatz. Nutzen Sie Ihre Erfahrung, Ihre Führungsqualitäten und Ihre hohe fachliche Qualifikation, damit wir alle zusammen im Team Luftwaffe unsere gesteckten Ziele erreichen! Sie haben jedoch besonderen Mut bewiesen - den Mut, sich auf einen neuen Weg zu machen. Hierbei haben Sie im Zuge Ihrer Ausbildung eigene Grenzen erfahren, Wahrscheinlich haben Sie dabei festgestellt, dass diese Grenzen viel weiter gesteckt sind, als Sie glaubten“, so der Stellvertretende Inspekteur der Luftwaffe.
 
Als Offiziere des militärfachlichen Dienstes werden die Absolventen als militärische Führer in ihrem jeweiligen Dienstbereich unterschiedlich und in erster Linie fachspezifisch gefordert werden. Sie werden allerdings immer Verantwortung für Menschen tragen. Menschen die Ihnen anvertraut sind. Als Vorgesetzte stehen Sie jederzeit und überall unter der „Dienstaufsicht“ Ihrer zukünftigen Untergebenen. Sie werden sich in Ihren Stammverbänden die fachliche - aber vor allen Dingen - die persönliche Autorität erarbeiten müssen. Grundlage der Menschenführung in der Bundeswehr ist die Werteordnung des Grundgesetzes. Die Umsetzung dieser Werte erfolgt unter anderem durch die Anwendung der Grundgesätze der Inneren Führung. Sie zu beachten und umzusetzen ist eine der Kernaufgaben aller Vorgesetzten und legt zweifellos den Grundstein für Anerkennung und Erfolg im militärischen Alltag. Dies verdeutlichte der Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Brigadegeneral Michael Traut in seiner Rede an die Absolventen.
 
Oberfähnrich Elisabeth Schöneberg dankte in ihrer Rede den Ausbildern an der Offizierschule der Luftwaffe für deren Engagement. Ebenso bedankte sie sich für die Unterstützung aller Freunde, Bekannten und vor allem aller Familienangehörigen, die bei einem so fordernden Lehrgang wesentlich und unverzichtbar ist.Mit dem Ausmarsch der Truppenfahne und den Klängen des Heeresmusikkorps aus Ulm endete der Appell, nicht jedoch die Feierlichkeiten an diesem Tag. So wurde abschließend im Offizierheim des Standortes Fürstenfeldbruck zusammen mit den zahlreich erschienenen Bekannten und Verwandten das Bestehen des Lehrgangs begangen. (OL Stephan Lindner)
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Seit 1. April ist es amtlich: Die B2 führt jetzt über die Oskar-von-Miller-, die Fürstenfelder- und die äußere Schöngeisinger Straße.

Puchheim – Die Stadt Puchheim und der Puchheimer Umweltbeirat veranstalten am Sonntag, 20. September, von 11 bis 17 Uhr am Grünen Markt den diesjährigen Puchheimer Ökomarkt.

Maisach – Ein Tierheim wird dringend im Landkreis Fürstenfeldbruck benötigt. Darin sind sich 17 von 23 Kommunen des Landkreises einig. Die Gemeinde Maisach würde ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen.

Türkenfeld - Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist seit dem 6. März 2026 offiziell Teil der bundesweiten Initiative „Region der Lebensretter“.

Olching – Jetzt beginnt beim Vogelnotruf in Olching wieder die Hochsaison der Jungvögel in Not. Dann kommen täglich neue hilflose Piepmätze, die von Hand aufgezogen werden müssen.

Gilching – Der neue Bürgermeister von Gilching heißt Stefan Siegl. Der 49-jährige Kandidat der Freien Wähler gewann die Stichwahl mit 66 % gegen den CSU-Kandidaten Roland Schrafstetter, der auf 34 % der Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,4 %. Wobei es von Beginn der Auszählung an eindeutig war, wohin der Wählerwille tendiert.

Landkreis – Nach drei Jahrzehnten fest im Amtssitz wurde der 63-jährige Thomas Karmasin (CSU), Jurist und u. a. auch Präsident des Bayerischen Landkreistags, erneut für weitere sechs Jahre als Landrat gewählt.

Fürstenfeldbruck – Bis zum Jahr 1974 war der 21. ein besonderer Geburtstag, man hatte Grund zu feiern, man wurde volljährig. Obwohl also der 21. Geburtstag eigentlich kein besonderer mehr ist, trafen sich am 20. März im Pfarrheim St. Bernhard an die 50 Frauen, um mit einem stimmungsvollen Fest den 21. Geburtstag des Frauentreffs zu feiern.