Von links: Dominik Kling, Soziale Beratung der Diakonie Fürstenfeldbruck nimmt den Scheck von Herrn Oberstleutnant Michael Burghartswieser, Herrn Stabsfeldwebel Christian Papperger, Frau Stabsunteroffizier (OA) Sandra Hotz, Herrn Obergefreiter (ROA) Volker Muth.
Von links: Dominik Kling, Soziale Beratung der Diakonie Fürstenfeldbruck nimmt den Scheck von Herrn Oberstleutnant Michael Burghartswieser, Herrn Stabsfeldwebel Christian Papperger, Frau Stabsunteroffizier (OA) Sandra Hotz, Herrn Obergefreiter (ROA) Volke
Diakonie

Fürstenfeldbruck – ABC-Schützen, deren Eltern vom Existenzminimum wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II leben müssen, haben oft schwierige Bedingungen zum Schulstart. Die Erstausstattung kostet viel Geld, das z.B. aus dem Regelsatz vom Arbeitslosengeld II schwer zu bestreiten ist. Dabei geht es nicht um teure Geschenke für die Schultüte, sondern um das benötigte Schulmaterial wie Schulranzen, Hefte und Stifte, Turnsachen usw. Schnell sind 250 Euro an Ausgaben nötig. Trotz Schulstarterpaket und Anhebung der Regelsätze reichen die gesetzlichen Leistungen für den Schulstart bei Weitem nicht aus. Das Aktionsbündnis der Aktion Schultüte, bestehend aus der Johanniter Unfall-Hilfe, dem Diakonischem Werk Fürstenfeldbruck, dem Sozialdienst Germering und dem ISB engagiert sich seit 2008 für Einschulungskinder aus finanziell schwachen Familien.

 Die Notwendigkeit der verstärkten Unterstützung von sozialschwachen Familien gerade im Bildungsbereich hat nun auch die Bundesregierung verstanden und investiert mit dem neuen „Starke Familiengesetz“ verstärkt in Familien. Dies ist ein begrüßenswerter Schritt in die richtige Richtung, reicht aber nicht aus, um den Bedarf eines Erstklässlers zum Schulbeginn zu bestreiten. Die 3. Inspektion der Offiziersschule der Luftwaffe Fürstenfeldbruck hat anlässlich des Sommerfestes des diesjährigen Lehrgangs für Offiziersanwärter eine Versteigerung der besonderen Art veranstaltet. Dabei wurden Gegenstände der Stammsoldaten für den guten Zweck -dieses Jahr für die Aktion Schultüte – versteigert. Neben nützlichen Alltagsgegenständen, wie der Kaffeemaschine wurde auch ein Drei-Gänge-Menü von einem Hörsaalleiter angeboten. Als besonderes Highlight kam die Jacke des Chefs der 3.Inspektion „unter den Hammer“. Dies soll sogar einen dreistelligen Betrag eingebracht haben. Die diesjährig 104 Lehrgangsteilnehmer*Innen kommen aus ganz Deutschland und leisten Ihre Ausbildung für sieben Monate ab, mit Prüfungen und Abschluss vergehen so neun Monate für die jungen Offiziersanwärter*Innen in Fürstenfeldbruck bevor sie u.a. zum Studium an andere Standorte versetzt werden.

Die 3. Inspektion der Offiziersschule der Luftwaffe Fürstenfeldbruck spendet dieses Jahr 1111,11 Euro für die Unterstützung sozial schwacher Familien und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Das Aktionsteam der Aktion Schultüte bedankt sich herzlich für die Spende. Ebenfalls bedankt sie sich bei der Stadt Fürstenfeldbruck- vertreten durch Doreen Höltl – für die Vermittlung der Spende.

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