In Kooperation mit den Stadtwerken Fürstenfeldbruck hat die Gemeinde Landsberied die erste Elektroladesäule im Ort installiert. Am 7. November nahmen Andrea Schweitzer, Bürgermeisterin von Landsberied und Stadtwerke Geschäftsführer Jan Hoppenstedt diese in Betrieb.
Fürstenfeldbruck (v.l.n.r.): Bürgermeisterin Andrea Schweitzer und Stadtwerke Geschäftsführer Jan Hoppenstedt nehmen die erste Elektroladesäule in Landsberied in Betrieb
Stadtwerke Fürstenfeldbruck

Landsberied - In Kooperation mit den Stadtwerken Fürstenfeldbruck hat die Gemeinde Landsberied die erste Elektroladesäule im Ort installiert. Am 7. November nahmen Andrea Schweitzer, Bürgermeisterin von Landsberied und Stadtwerke Geschäftsführer Jan Hoppenstedt diese in Betrieb.

„In unserer ländlichen Region wird die Mobilität unter anderem durch Individualverkehr bestimmt – Elektrofahrzeuge sind mittlerweile ein fester Bestandteil im regionalen Verkehr. Demzufolge wollen wir den angestrebten Wandel zur Elektromobilität ebenso unterstützen“, begründet Bürgermeisterin Andrea Schweitzer das Engagement. „Zusammen mit den anderen Gemeinden beabsichtigen wir, ein engmaschiges Ladenetz zu realisieren.“

Die Ladesäule befindet sich neben der Gaststätte „zum Dorfwirt“ in der Römer Straße. Annähernd 3.600 Euro investierte die Gemeinde Landsberied in diese Lademöglichkeit, welche von den Stadtwerken Fürstenfeldbruck betrieben wird. Rund 80 Prozent der Investitionssumme deckt das Bundesförderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ ab. Ausgestattet mit einem Stecker des Typs 2, ist eine Aufladung mit bis zu 22 Kilowatt, je nach Fahrzeugtyp, möglich.

"Mit dieser Ladesäule bauen wir die Möglichkeiten zum Laden im Umland weiter aus. Damit nehmen wir Elektrofahrzeugfahrern die ‚Angst‘ unterwegs mit leerem Akku stehenzubleiben“, fügt Jan Hoppenstedt hinzu. „Zudem gestalten wir den Ladevorgang an den Ladesäulen mit unserer FFBemobil-Ladekarte einfach und unkompliziert. Sobald der Ladevorgang mit einer Ladekarte autorisiert und das Fahrzeug dann mittels Stecker an die Ladesäule angeschlossen ist, wird mit 100 % Ökostrom und damit garantiert CO2-neutral geladen.“ Auch das Adhoc-Laden via Smartphone ist möglich.

 

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck sind Mitglied im Verbund ladenetz.de. Dadurch erhalten die Kunden an allen Ladenetz-Stationen Strom – unabhängig davon, wo geladen wird. Die lademap von ladenetz.de zeigt alle vorhandenen Ladesäulen, die im Ladeverbund vorhanden sind. Eine FFBemobil-Ladekarte kann direkt bei den Stadtwerken Fürstenfeldbruck beantragt werden. Im Versorgungsgebiet stehen derzeit 34 Ladepunkte für das öffentliche Laden zur Verfügung. Weitere Ladestationen sind in der Planung.

Übersicht über alle von den Stadtwerken FFB betriebenen Ladesäulen:

  1. Cerveteristraße 2                                  6 x 22 kW
  2. Klosterstraße (AmperOase)                 2 x 22 kW
  3. Am Engelsberg                                     2 x 22 kW
  4. Otl-Aicher-Straße                                 2 x 22 kW
  5. Bullachstraße                                       2 x 22 kW
  6. Volksfestplatz                                        2 x 22 kW
  7. Frühlingsstraße                                     2 x 22 kW
  8. Inning - Landsberger Straße                 2 x 22 kW
  9. Mammendorf                                         2 x 22 kW
  10. Moorenweis                                           2 x 22 kW
  11. Dachauer-/ Feuerhausstraße                 2 x 22 kW
  12. Landratsamt                                           2 x 22 kW
  13. Wörthsee - Rathaus                               2 x 22 kW
  14. Türkenfeld - Zankenhausener Straße     2 x 22 kW
  15. Landsberied - Römerstraße                   2 x 22 kW

 

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Maisach – Der Obermeister der Brucker Schreiner-Innung, Andreas Obermaier, appellierte bei der Jahresversammlung am vergangenen Mittwoch im Bräustüberl in Maisach an die Betriebe, die Ausbildung von Lehrlingen voranzutreiben, um für Fachkräfte zu sorgen.

Germering - Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle Menschen zu ermöglichen – das ist das Ziel des Projekts „Reisen für alle“. In Deutschland leben etwa 10 Mio. Menschen mit einer Behinderung.

Fürstenfeldbruck – Nach sechs Jahren im obersten Amt der Stadt ist Erich Raff (CSU) nun von Christian Götz (Brucker Bürgervereinigung/BBV) als Brucks neuem Oberbürgermeister abgelöst worden.

Fürstenfeldbruck - Der Landkreis Fürstenfeldbruck erweitert und saniert das Gebäude der KfzZulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in der Hasenheide. Am Dienstag, 23. Mai 2023, fand auf der Baustelle der Rudolf-Diesel-Ring 1 in FFB nun das Richtfest statt – standesgemäß mit dem Verlesen eines Richtspruchs.

Maisach - Margret Kopp aus Maisach hat jetzt die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege aus den Händen von Gesundheitsminister Klaus Holetschek erhalten.

Gilching – Selten gab es bisher bei einem öffentlichen Projekt in Gilching so eine Harmonie und auch Zustimmung, wie es derzeit in Punkto „Fernwärme“ der Fall ist. Was mitunter daran liegt, dass sich die Bürger ernst und auch mitgenommen fühlen.

Gilching – Trotz allgemein fehlender Plätze in Gilchings Kindergärten musste die Einrichtung an der Waldstraße wegen Wasserschadens vorübergehend stillgelegt werden.

Puchheim - Am Montag, 8. Mai, befuhr eine 26-jährige Puchheimerin gegen 21.15 Uhr mit ihrem weißen Kia die Allinger Straße. Zu diesem Zeitpunkt fuhr vor ihr ein 69-Jähriger, ebenfalls aus Puchheim, mit seinem weißen Seat.