Aufgrund der geänderten 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) sind bereits am vergangenen Donnerstag Erleichterungen im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen in Kraft getreten.
Aufgrund der geänderten 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) sind bereits am vergangenen Donnerstag Erleichterungen im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen in Kraft getreten.
Markus Winkler/pixabay.com Symbolfoto

Landkreis – Aufgrund der geänderten 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) sind bereits am vergangenen Donnerstag Erleichterungen im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen in Kraft getreten. Darüber informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Die Änderungen betreffen zunächst vollständig Geimpfte und Genesene, die zum einen negativ getesteten Personen gleichgestellt werden, beispielsweise beim Einkauf oder Friseurbesuch. Über die Gleichstellung mit negativ Getesteten hinaus gelten jetzt im Bereich der Zusammenkünfte, der allgemeinen Kontaktbeschränkung, der Ausgangssperre, der Quarantänepflicht und des Sports weitere Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene (* so entfällt z. B. die nächtliche Ausgangssperre für diese Personengruppen; vollständig geimpft = 2. Impfung + 15 Tage, genesen = 28 Tage bis max. sechs Monate nach positivem PCR-Befund: diese Nachweise müssen ggf. vorgezeigt werden können,* Anm. d. Red.).

Erleichterungen für die Außengastronomie, für Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos und Sport können jetzt auch unter der Voraussetzung zugelassen werden, dass im jeweiligen Landkreis die 7-Tage-Inzidenz von 100 nicht überschritten und die Entwicklung des Infektionsgeschehens stabil oder rückläufig erscheint. Erst dann kann das Landratsamt als zuständige Behörde die entsprechenden Lockerungen veranlassen. Dann muss allerdings noch das Bayerische Gesundheitsministerium sein Einvernehmen zu den vorgeschlagenen Lockerungen erteilen. Das Ministerium prüft dazu nochmals die Infektionslage im jeweiligen Landkreis.

Im Landkreis Fürstenfeldbruck lag der vom Robert Koch-Institut (RKI) angegebene und für die Regelungen entscheidende 7-Tage-Inzidenzwert lediglich am vergangenen Mittwoch, Freitag, Sonntag und am heutigen Montag jeweils unter 100 (90,7, 99,4 und 98,9 bzw. 96,2). Von einem stabilen oder rückläufigen Infektionsgeschehen kann daher aktuell noch nicht ausgegangen werden, es gilt die Entwicklung der nächsten Tage abzuwarten. Grundsätzlich muss nach der 12. BayIfSMV ein maßgeblicher Inzidenzwert an fünf Tagen in Folge unterschritten worden sein, damit Lockerungen veranlasst werden können.          red

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.

Fürstenfeldbruck – Die Stabsstelle „Öffentliche Mobilität“ im Landratsamt Fürstenfeldbruck hat zusammen mit der Grundschule Alling das Pilotprojekt „Bus-Pate“ gestartet, um im Rahmen der Bustrainings für Grundschulkinder das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Puchheim – Im Dezember lud Puchheims Erster Bürgermeister Norbert Seidl gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Daniela Schulte und Rosi Fischer, Leiterin des Mehrgenerationenhauses, anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts zu einem adventlichen Beisammensein ein.

Gilching – Relativ jung an Jahren ist der neu gegründete Verein „für Bildung und Freizeit von Kindern und Jugendlichen“ wie auch die jugendlichen Nutzer.

Gilching – Steht man kurz vor dem 65sten Lebensjahr, überlegt oft so manch Bürger, was bleibt, wenn ich mal nicht mehr bin? Diese Gedanken machte sich auch Thomas Sterr aus Gilching. Da er zudem Eigner eines rund 5000 Quadratmeter großen Grundstücks am Steinberg ist, wollte er dessen Verwendung nicht dem Zufall überlassen.

Fürstenfeldbruck – In einem Pressegespräch informierten Arnold Vitez von der Agentur Hendricks & Schwartz, die die Stadt Fürstenfeldbruck bei der Kommunikation zur Zukunft der B2 unterstützt, zusammen mit den Mitarbeiterinnen des städtischen Ressorts Öffentlichkeitsarbeit über den geplanten Bürgerentscheid zur Umwidmung der B2.

Puchheim – Wie fühlt es sich an, wenn man einen Notfallknopf drückt? Und wer spricht dann eigentlich am anderen Ende der Telefonleitung? Dr.