Nicht nur für Erwachsene wird im Museum Fürstenfeldbruck viel geboten. Auch Kinder und Jugendliche kommen mit speziellen Führungen und Workshops auf ihre Kosten: Ob eine Zeitreise zu den Römern oder nach „Bruck“ um 1900, ob zu den mittelalterlichen Mönchen oder zur Druckwerkstatt – hier ist für jeden etwas dabei.
Nicht nur für Erwachsene wird im Museum Fürstenfeldbruck viel geboten. Auch Kinder und Jugendliche kommen mit speziellen Führungen und Workshops auf ihre Kosten.
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Fürstenfeldbruck - Nicht nur für Erwachsene wird im Museum Fürstenfeldbruck viel geboten. Auch Kinder und Jugendliche kommen mit speziellen Führungen und Workshops auf ihre Kosten: Ob eine Zeitreise zu den Römern oder nach „Bruck“ um 1900, ob zu den mittelalterlichen Mönchen oder zur Druckwerkstatt – hier ist für jeden etwas dabei. Für Schulklassen, Horte und Kindergartengruppen, aber auch für private Museumsbesucher hat das Museum Fürstenfeldbruck nun sein museumspädagogisches Programm erweitert und neue Themenschwerpunkte geschaffen.

Die jetzt laufende Sonderausstellung des Museums „Wetter und Mensch“, die noch bis zum 24. November 2019 zu sehen ist, greift unter anderem das höchst aktuelle Thema des Klimawandels und seine Folgen auf. Das Themenspektrum Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz wird auch im Rahmen von museumspädagogischen Programminhalten weiterverfolgt: Wie beeinflussten die Menschen die Natur und Umwelt im Laufe der Geschichte und welche Auswirkungen hatte ihr Handeln auf heute? Wie wurden Ressourcen wie Steine oder Holz damals genutzt und welche umweltfreundlichen Materialien wurden früher verwendet? Welche Methoden nutzten die Zisterziensermönche in Fürstenfeld für optimale landwirtschaftliche Erträge? Diesen und weiteren Fragen können Kinder und Jugendliche im Museum genauer auf den Grund gehen. Für höhere Schulklassen gibt es die Möglichkeit, die barocke Bildsprache und barocke Kunsttechniken näher kennenzulernen. Auch die im Frühjahr 2019 im Kunsthaus gezeigte Ausstellung zur Geschichte der Polizeischule in Fürstenfeldbruck kann demnächst in den Räumen der Polizeischule von Schulklassen und geführten Gruppen besichtigt werden.

Auch die Besonderheiten der Ortsgeschichte Fürstenfeldbrucks werden im Museum Fürstenfeldbruck mit ganz speziellen Führungen vertieft und mit allen Sinnen vermittelt: Denn was wäre Fürstenfeldbruck, hätte es nicht eigene Geschichte(n) und mundartliche Eigentümlichkeiten? „Schau ma moi, dann seng mas scho!“  heißt die neu ausgearbeitete Führung, bei der es viel zur oberbayerischen Mundart (neu) zu entdecken gibt. Spaß ist hierbei garantiert. Auch wichtige Persönlichkeiten, wie beispielsweise die Ferdinand und Oskar von Miller, werden näher beleuchtet. So liegt es also auch nicht fern, dass man im Museum einiges über „die Millers“ erfahren und sogar das „Bavaria-Gießen“ in Miniaturform selbst ausprobieren kann.  Insbesondere für die kleineren Besucher hat das Museum ein neues Konzept ausgearbeitet, bei dem alle Sinne gefordert sind: Schneewittchen, Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und Rapunzel. Wer von uns hat sie nicht zu Kinderzeiten gelesen – die Märchen der Gebrüder Grimm? Für viele Kinder gehörten sie bereits um 1900 zum täglichen Zubettgeh-Ritual. Die Märchenwerkstatt ermöglicht ein Eintauchen in die Welt der Märchen, in der man schließlich auch seinen eigenen „Märchenschatz“ herstellen darf.

Selbstverständlich bietet das Museum Fürstenfeldbruck auch zahlreiche Themenführungen rund um die Klostergeschichte an, bei denen man viel über das klösterliche Leben vor der Säkularisierung erfahren kann. Warum wurde hier ein Kloster gebaut, wie war der Tagesablauf der Mönche im Kloster und warum wurde hier manchmal nur in Zeichensprache gesprochen? All dies können die Besucher im Museum in Erfahrung bringen. Will man einige Stunden mit seinen Freunden im Museum verbringen, gibt es die Möglichkeit, im Museum Fürstenfeldbruck seinen Geburtstag zu feiern. Das neue museumspädagogische Programm bietet hierfür eine große Themenauswahl für verschiedene Altersgruppen: Wie war es in der Schule um 1900, wie haben sich die schönen Römerinnen gekleidet und geschminkt, was ist ein „Zuawiziaga“ und wie konnte man aus nur einer Seite ein Buch machen? Mit Sicherheit gibt es im Museum Fürstenfeldbruck für den perfekten Geburtstag auch das passende Thema. Natürlich richtet sich das Angebot auch an Erwachsene, die ihrem Besuch, Geburtstagsgästen, Kolleg*innen, Familie oder Vereinsmitgliedern einen Ausflug in die Vergangenheit machen möchten. Weitere Themen und die ausführliche Broschüre zum museumspädagogischen Programm des Museums Fürstenfeldbruck findet man im Internet unter www.museumffb.de oder in gedruckter Form zum Abholen im Museum Fürstenfeldbruck.

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